Holocaust-Gedenktag: Erinnern an die Opfer der Nazis
Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus". Das Datum erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee im Jahr 1945.
Die zentrale Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus findet traditionell im Bundestag statt. An vielen öffentlichen Gebäuden wehen die Flaggen an diesem Tag auf Halbmast.
In der DDR wurde der 27. Januar mit Blick auf die Rolle der Sowjet-Armee bei der Auschwitz-Befreiung begangen. 2005 erklärten die Vereinten Nationen und das Europäische Parlament den Tag zum internationalen Holocaust-Gedenktag.
- Gedanken eines ... KZ-Gedenkstätten-Leiters
- Publizist Michel Friedman warnt im Landtag vor Menschenhass
- Holocaust-Zeitzeuge Nicolaus Blättermann erzählt
- Gedenkfeiern erinnern an Holocaust
- Erinnern und Wachrütteln: MV gedenkt der NS-Opfer
- Verband Jüdischer Studierender Nord: "Antisemitismus ist sehr präsent"
- Holocaust-Gedenktag: Gedenkfeier in Lüneburg
- Holocaust-Gedenken: Wie kann man die Erinnerung wachhalten?
- Holocaust-Gedenktag: Solidarität für jüdisches Leben
- Was, Opa war ein Nazi? - "Generation TikTok" auf Spurensuche
Hamburg verleiht Bertini-Preis für Zivilcourage
An vielen Orten in Norddeutschland finden Gedenkveranstaltungen statt, unter anderem im Niedersächsischen Landtag.
In Hamburg wird an dem Gedenktag der Bertini-Preis für Zivilcourage an junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren vergeben.