Menschen feiern am 10. November 1989 vor und auf der Mauer in Berlin den Mauerfall.

Mit Montagsdemos und Massenfluchten zwingen die DDR-Bürger ein Regime in die Knie. Am 9. November 1989 öffnen sich die Grenzen.

Günter Schabowski sitzt bei einer Pressekonferenz am 9. November 1989 an einem Tisch hinter zahlreichen Mikrofonen.

Mit seiner konfusen Erläuterung zur neuen DDR-Reiseregelung läutet Schabowski am 9. November 1989 das Ende der deutschen Teilung ein.

Die sogenannte Böse Brücke am Grenzübergang Bornholmer Straße nach dem Mauerfall.

Journalist Georg Mascolo war mit seinem Team am 9. November 1989 am Grenzübergang Bornholmer Straße, als die Grenzer dem Druck der Menschen nachgaben - und den Schlagbaum hoben.

geöffnete Grenze zwischen Zicherie und Böckwitz im Jahr 1989

Auch Zicherie im Osten Niedersachsens und das benachbarte Böckwitz trennte eine Mauer. Am 17. November 1989 feierten die Einwohner das ersehnte Wiedersehen.

Am 9. November 1989 nach den Nachrichten zur DDR-Grenzöffnung strömen Menschenmassen aus West-Berlin zum Grenzübergang Checkpoint Charlie.

Der Abend das 9. November 1989 ist nicht nur ein Schicksalsmoment der Deutschen - auch für NDR Journalisten ist er ein besonderer Arbeitstag.

Westdeutsche Grenzbeamte und Zuschauer begrüßen einen Trabi am 10.11.1989 am Grenzübergang Helmstedt

Am 9. November 1989 fällt die Mauer. In sechs Multimedia-Dokus tauschen sich Zeitzeugen, die damals 30 Jahre alt waren, mit 1989 geborenen Menschen aus.

Wendezeit I: Der Weg zur Grenzöffnung

Die Tagesschau vom 4.11.1989 projiziert auf die Berliner Mauer

Anfang November 1989 überstürzen sich die Ereignisse in der DDR. Wie berichtet die Tagesschau im Westen, wie die Aktuelle Kamera im Osten in den Tagen vor dem Mauerfall?

Annemagret John mit ihren Kollegen 1989 vor der Prager Botschaft

1989 betreut Krankenschwester Annemagret John aus Peine in der Prager Botschaft DDR-Flüchtlinge. Den historischen 30. September erlebt sie hautnah mit.

Eine altes Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine Demonstration in Waren 1989.

In Waren gab es am 8. Oktober 1989 die ersten Demos in Mecklenburg-Vorpommern für Demokratie und Freiheit - von Angst begleitet.

Schwarzweißbild von Demonstration 1989

"Warum sollte ich in Greifswald eine Demonstration untersagen? Den Mut hatte ich nicht", erinnert sich der damalige Volkspolizei-Chef Bernd Haase. Ein Rückblick in den Herbst 1989.

Demonstration in Rostock im Herbst 1989.
Bilderstrecke

Die Rostocker gehen im Oktober 1989 auf die Straße, die Grenze öffnet sich und Roland Hartig ist mit seiner Kamera dabei.

Wendezeit II: Der Weg zur Deutschen Einheit

DDR-Wende, geheimes Waffenlager in Kavelstorf

Am 2. Dezember 1989 verschaffen sich Bewohner des Dorfes Zugang zu einem abgeschirmten Gelände - und decken den DDR-Waffenhandel auf.

Demonstration in Rostock 1989

Als Demonstranten am 4. Dezember 1989 die Stasi-Behörde in Rostock verplomben, ist Gerhard Rogge dabei. Ein Tag, der alles verändert.

Am 5. Februar 1991 wird der DDR-Beobachtungsturm bei Lauenburg abgerissen.

Der DDR-Beobachtungsturm bei Lauenburg war einer der letzten Grenzposten in Norddeutschland. Am 5. Februar 1991 wurde er abgerissen.

Mauerfall im Dezember 1989 im Harz

Als DDR-Militärgebiet ist der Brockengipfel für Fotograf Hansjörg Hörseljau jahrelang unerreichbar - bis auch dort die Mauer fällt.

Wahlwerbung wird plakatiert

Am 18. März 1990 findet die erste und letzte freie Wahl in der DDR statt. Das Ergebnis überrascht - und läutet das Ende der DDR ein.

Der Grenzübergang Schlutup/Selmsdorf 1972.

NDR 1 Welle Nord und Radio Mecklenburg-Vorpommern sendeten 1990 das erste deutsch-deutsche Radioprogramm. Erinnerungen von Gerd Schneider.

Ein junger Mann freut sich am 1. Juli 1990 über seine D-Mark-Banknoten.

Für viele Ostdeutsche erfüllt sich am 1. Juli 1990 ein Traum: Mit der Währungsunion kommt die D-Mark ins Portemonnaie.

Ostmark-Münzen und Scheine liegen neben einer geöffneten Kassenschublade eines DDR-Ladens auf dem Verkaufstresen.

Mit dem Wartburg kamen die ersten zwei Millionen D-Mark im Sommer 1990 in der Genossenschaftsbank in Boizenburg an.

Menschen feiern in der Nacht zum 3. Oktober 1990 mit Deutschlandfahnen und Feuerwerk vor dem Berliner Reichstag die deutsche Wiedervereinigung.

Am 3. Oktober 1990 tritt die DDR der Bundesrepublik bei, die Wiedervereinigung ist vollendet. Um das Datum gab es viel Streit.

Nach der Wende

Ein Bundeswehrangehöriger durchsucht auf einem ehemaligen NVA-Flugplatz ein ehemaliges DDR-Militärflugzeug.

Mit dem Ende der DDR am 3. Oktober 1990 wird auch die NVA aufgelöst, die Stützpunkte geschlossen. Was war, was blieb?

Die Mitglieder der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern am 27. Oktober 1990 in Schwerin (v. l. n. r.): Klaus Gollert, Georg Diederich, Bärbel Kleedehn, Ulrich Born, Ministerpräsident Alfred Gomolka, Conrad-Michael Lehment, Petra Uhlmann, Martin Brick und Oswald Wutzke.

Kurz nach der Wiedervereinigung wählen die Bürger in MV am 14. Oktober 1990 den ersten freien Landtag. Der Ausgang ist lange offen.

Blick von der Schlossstraße auf das Schweriner Schloss (21.12.1990)

Nach langem Ringen fällt am 27. Oktober 1990 die Wahl auf die alte Residenzstadt als Sitz des Parlaments. Rostock zieht den Kürzeren.

Zwei Sonderzüge der Brockenbahn stehen am 15.9.1991 im Bahnhof Schierke, umringt von Menschen.

Ab 1899 zuckelte eine Schmalspurbahn auf den Brocken im Harz. Nach dem Mauerbau war damit erstmal Schluss - bis nach der Wende.

Grenzfotograf Jürgen Ritter

Sein Motiv: die innerdeutsche Grenze. Jürgen Ritter aus Barum ist die 1.400 Kilometer lange Grenze von der Ostsee bis nach Bayern abgegangen und hat mit seiner Kamera das Unrecht dokumentiert.

Norddeutsche Geschichte