Ein Sohn in Uniform mit seinem uniformierten Vater im Jahr 1914

Am 1. August 1914 erklärt Deutschland Russland den Krieg, der Erste Weltkrieg beginnt. Anfangs ist der Jubel groß.

Das auf der Germaniawerft in Kiel gebaute U-Boot "U 1" bei einer Fahrt auf der Ostsee

Am 4. August 1906 wird in Kiel das erste U-Boot der kaiserlichen Marine zu Wasser gelassen. Anfangs schätzen die Militärs U-Boote nicht.

Deutsche Luftschiffe überfliegen im Ersten Weltkrieg London (Zeichnung).

Im Ersten Weltkrieg setzte Deutschland Luftschiffe als Waffen ein. Ab dem 19. Januar 1915 warfen sie Bomben auf Städte in England.

Seeschlacht vor Skagerrak: Dreadnought-Schlachtschiffe der Grand Fleet patrouillieren am 31. Mai 1916 in der Nordsee bei rauem Seegang.

Ende Mai 1916 liefen sich die britische und die deutsche Flotte vor dem Skagerrak in der Nordsee eine der größten Seeschlachten der Geschichte. Die Verluste sind enorm.

Das Fracht-U-Boot "Deutschland" 1916 vor Baltimore.

Um die britische Seeblockade zu umgehen, bauen die Deutschen im Ersten Weltkrieg in Kiel ein Handels-U-Boot. Es erreicht am 9. Juli 1916 unversehrt die USA.

Als der Erste Weltkrieg begann, herrschte bei den meisten Deutschen große Begeisterung. Viele Männer zogen mit "Hurra" an die Front. Doch auf Kriegsrausch folgte die Todesangst.

Der Erste Weltkrieg war vor allem ein jahrelanger Stellungskrieg. Mit immer neuen Militärtechnologien versuchten die Generäle eine Entscheidung zu erzwingen.

Kriegsgefangenenlager in Parchim

Die Unterkunft bei Parchim hatte eine Kapazität für bis zu 25.000 Gefangene. Sie wurde im Oktober 1914 errichtet. Heute erinnert nur noch wenig an das Lager.

Gustav Noske spricht als Beauftragter der Reichsregierung am 5. November 1918 zu den U-Boot-Mannschaften in Kiel.

Am 9. November 1918 endet die letzte deutsche Monarchie. Begonnen hat die Revolution mit aufständischen Matrosen in Wilhelmshaven und Kiel.

Der französische Ministerpräsident Clemenceau eröffnet im Juni 1919 in Schloss Versailles die Sitzung zur Unterzeichnung des Friedensvertrages (Zeichnung von George Scott).

Am 28. Juni 1919 wurde der Versailler Vertrag unterzeichnet. Deutschland wurde kleiner und musste die "Kriegsschuld" anerkennen.

Denkmal zu Ehren des Infanterie-Regiments 76 am Dammtordamm in Hamburg

Der Erste Weltkrieg trifft Hamburg hart: Während die Stadt hungert, sterben 42.000 Hamburger auf den Schlachtfeldern. An die Toten erinnern etliche Mahnmale und Gedenkstätten.

Hintergründe und Originaltöne

Ausmarsch des ungarischen Landsturms im Jahr 1914.

Im August 1914 bejubeln in Norddeutschland viele Menschen den Kriegsbeginn. Bald entstehen erste Gefangenenlager. Wenig später ist der Krieg im ganzen Norden allgegenwärtig.

Ein Sohn in Uniform mit seinem uniformierten Vater im Jahr 1914

Als im August 1914 der Erste Weltkrieg beginnt, glauben die Deutschen, ihn schnell gewinnen zu können. Dabei setzen sie auf den "Schlieffen-Plan". Doch das Kalkül geht nicht auf.

Am 4. August 1914 fallen die Deutschen mit einer Million Soldaten in das neutrale Königreich ein. Die kleine belgische Arme leistet erbitterten Widerstand.

Seiten eines Kalenders

Am 22. April 1915 wurde erstmals von deutschen Soldaten in einem Krieg Chlorgas eingesetzt. Bei Ypern in Belgien bekam der erste Weltkrieg somit eine neue Dimension.

Infanteristen eines Sturmtrupps öffnen mit Drahtscheren einen Stacheldrahtverhau an der Westfront.

Am 18. November 1916 endet die Schlacht an der Somme ohne einen Sieger. Sie war die verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkriegs.

Globus mit Kopfhörern

Die französische Stadt Verdun wurde zum Symbol für das Grauen in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges. Der zermürbende Stellungskrieg dauerte zehn Monate.

Der französische Ministerpräsident Clemenceau eröffnet im Juni 1919 in Schloss Versailles die Sitzung zur Unterzeichnung des Friedensvertrages (Zeichnung von George Scott).

Am 28. Juni 1919 unterzeichneten Deutschland und seine Kriegsgegner den Friedensvertrages von Versailles. Er beendete den Ersten Weltkrieg.

Briefe eines Hamburger Soldaten, Bilder von Kriegsgefangenen in Niedersachsen und eine Liebe in Mecklenburg: NDR.de hat im Internetportal zum Ersten Weltkrieg, Europeana, gestöbert.

Norddeutsche Geschichte