Pegelstände: So viel Wasser führen Elbe, Weser, Ems und andere Flüsse
Wie hoch oder niedrig stehen die Wasserpegel im Norden? Hier erfahren Sie die Pegelstände von Flüssen in Ihrer Region. Die Daten zeigen auch, wie sich Hoch- und Niedrigwasserstände im Zeitverlauf verändert haben.
So sieht es aktuell in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg aus: An 1 von 414 Pegeln warnen die Behörden derzeit vor Hochwasser. An einem Pegel wird vor kleinen oder mittleren Hochwassern gewarnt. An 173 Pegeln ist der Wasserstand im normalen Bereich. An 48 Pegeln gibt es derzeit Niedrigwasser. (Stand: 28.09.2026, 03:27 Uhr)
Pegelstände in Niedersachsen
In Niedersachsen wird neben den großen Flüssen wie Elbe, Weser und Ems auch der Wasserstand an kleineren Flüssen wie Leine, Haase, Hunte oder Ilmenau gemessen.
So sieht es aktuell in Niedersachsen aus: An 1 von 100 Pegeln warnen die Behörden derzeit vor Hochwasser. An einem Pegel wird vor kleinen oder mittleren Hochwassern gewarnt. An 54 Pegeln ist der Wasserstand im normalen Bereich. An 42 Pegeln gibt es derzeit Niedrigwasser. (Stand: 28.09.2026, 03:27 Uhr)
Pegelstände in Hamburg
Alster und Elbe - das sind die großen Gewässer in Hamburg, die auch Menschen kennen, die nicht aus der Hansestadt kommen. Aber: Es gibt noch einige andere kleinere Flüsse wie Bille oder Wandse.
So sieht es aktuell im Stadtgebiet Hamburg aus: An allen 0 Pegeln liegt der Wasserstand derzeit im normalen Bereich. (Stand: 28.09.2026, 03:27 Uhr)
Pegelstände in Mecklenburg-Vorpommern
Im Nordosten geht es vor allem um die Ostsee. Aber auch Peene und Warnow werden beobachtet.
So sieht es aktuell in Mecklenburg-Vorpommern aus: An 2 von 206 Pegeln gibt es derzeit Niedrigwasser. Das heißt, dass der Wasserstand unter dem langjährigen mittleren Niedrigwasserstand liegt. An 2 Pegeln ist der Wasserstand unterdurchschnittlich, aber noch im normalen Bereich. (Stand: 28.09.2026, 03:27 Uhr)
Pegelstände in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein wird der Unterschied zwischen Nord- und Ostsee deutlich. Während an der Nordsee viele Pegel von Ebbe und Flut betroffen sind, ist dies an der Ostee nicht der Fall.
So sieht es aktuell in Schleswig-Holstein aus: An 4 von 102 Pegeln gibt es derzeit Niedrigwasser. Das heißt, dass der Wasserstand unter dem langjährigen mittleren Niedrigwasserstand liegt. An 39 Pegeln ist der Wasserstand unterdurchschnittlich, aber noch im normalen Bereich. (Stand: 28.09.2026, 03:27 Uhr)
Referenzpegel: So viel Wasser fließt in der Elbe
Um beurteilen zu können, wie sich die Hochwassersituation in Norddeutschland generell über die Jahre und Jahrzehnte entwickelt, ist es wichtig, stets ein und denselben Punkt im Auge zu behalten. Die Pegelstelle der Elbe in Neu Darchau zwischen Hitzacker und Bleckede ist ein solcher Punkt - ein Referenz-Messpunkt für den Norden. Hier wird seit ungefähr 130 Jahren nicht nur der Wasserstand gemessen, sondern auch die Wassermenge. Der Wert zeigt an, wie viel Kubikmeter Wasser pro Sekunde an der Pegelstelle vorbeifließen.
Bei der Messung am 25.09. um 05:00 Uhr lag die Durchflussmenge am Pegel Neu Darchau bei 170 Kubikmetern pro Sekunde. Die durchschnittliche tägliche Durchflussmenge ist damit sehr viel niedriger als im langjährigen historischen Vergleich. Nur rund 1 Prozent der Messwerte seit 1890 waren niedriger als heute. (Stand: 28.09.2026, 03:21 )
Die Messwerte des Pegels Neu Darchau sind ein wichtiges Indiz dafür, wie viel Wasser die Elbe in ihrem Einzugsgebiet stromaufwärts in Tschechien und einem großen Teil der fünf ostdeutschen Bundesländer aufgenommen hat. Denn das Einzugsgebiet der Elbe ist riesig, dazu gehören wichtige Nebenflüsse wie die Moldau in Tschechien, aber auch Havel, Saale, Ilmenau oder die Alster.
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