NDR Info im Dialog
Dialog und Transparenz sind uns wichtig. Was denken Sie über die Angebote von NDR Info? Haben Sie sich über etwas geärgert oder hat Ihnen etwas besonders gut gefallen? Wir wollen es wissen! Schreiben Sie uns gerne per Mail - ein entsprechendes Formular finden Sie hier.
Regelmäßig freitags gegen 9.40 Uhr sowie bei besonderen Ereignissen greifen wir Ihr Feedback in unserem Radioprogramm auf, nehmen Stellung zu Kritik und erläutern auch Fehler, die uns unterlaufen sind. Denn: Auch wenn wir viel tun, um Fehler und Pannen zu vermeiden, so passieren sie auch bei uns - damit wollen wir offen umgehen.
Immer wieder blicken wir bei "NDR Info im Dialog" auch hinter die Kulissen: Was bewegt uns in der Redaktion? Worüber streiten wir? Und wie entstehen die NDR Info Angebote im Radio, im Fernsehen und bei NDR.de? Wir freuen uns, wenn Sie einschalten oder "NDR Info im Dialog" hier im Blog oder in der NDR Info App verfolgen.
Podcast "Streitkräfte und Strategien" direkt aus der Ukraine
Das Podcast-Team von "Streitkräfte und Strategien" ist in die Ukraine gereist und hat dort mehrere Folgen des Formats aufgenommen. "Eine der ersten Amtshandlungen, die man als Journalist vollführt, wenn man in die Ukraine einreist ist, sich eine Warn-App runterzuladen", berichtet Host Kai Küstner bei NDR Info im Dialog über die Arbeitsbedingungen im Kriegsgebiet. "Gleich am ersten Tag hatten wir 15 bis 17 Mal Alarm." Was den Ukrainerinnen und Ukrainern im Moment besonders zu schaffen mache, seien die bis zu 600 Stundenkilometer schnellen russichen Drohnen, so Küstner. "Das war auch für uns eine Dauergefahr." Küstner und sein Co-Host Stefan Niemann seien dennoch überzeugt, dass die Menschen in der Ukraine durchhalten. "Es findet nach wie vor erstaunlich viel Leben in den Metropolen Odessa und der Hauptstadt Kiew statt."
Landtagswahl MV: Wie bereitet die Redaktion die Wahl-Sondersendung vor?
Am Sonntag wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Der Ausgang wird mit Spannung erwartet. Für NDR Info plant Redakteur Kersten Mügge die Wahl-Sondersendung. Das Grundgerüst für die von Stefan Schlag moderierte Sendung stehe schon seit Längerem. Derzeit liefen die Feinabstimmungen für den Sendeplan, erklärt Mügge bei NDR Info im Dialog. Es gebe Vorabsprachen mit den Pressesprechern der Parteien, mit den Kollegen im NDR Landesfunkhaus in Schwerin und mit dem ARD-Hauptstadtstudio. An Schlags Seite werde Politikwissenschaftler Wolfgang Muno die Ergebnisse analyiseren. Reporterinnen und Reporter aus dem Landesfunkhaus in Mecklenburg-Vorpommern schalten von den Wahlpartys der Parteien, die Hauptstadtstudio-Korrespondentin Dagmar Pepping ist ebenso in der Sendung wie Oliver Christ, der die Zahlen von Infratest-dimap präsentiert und analysiert.
Doch bei all der Vorausplanung gilt: "Wahlabende sind nie zu 100 Prozent vorhersehbar", sagt Mügge. Doch gebe es ein paar Fixpunkte wie etwa die Prognose um 18 Uhr. Um die Ausgewogenheit zu berücksichtigen, seien schon im Vorfeld alle Parteien, die eine Chance auf den Landtagseinzug haben, um Interviews gebeten worden. "Wir fragen teilweise ganz konkrete Politiker an, die Spitzenkandidaten natürlich in erster Linie, und teilweise bitten wir die Parteien auch, uns eine Person zu nennen, die zu einer bestimmten Zeit zum Interview kommen kann." Zudem seien auch Bundespolitiker angefragt, die die Ergebnisse einordnen sollen. Auch die ebenfalls stattfindende Abgeordnetenhauswahl in Berlin werde in die Berichterstattung miteinbezogen.
NDR Info im Dialog: Neuer Podcast mit verschiedenen Perspektiven auf 9/11
Der 11. September 2026 ist ein besonderes Datum - denn an diesem Tag sind die verheerendsten Terroranschläge in der Geschichte der USA genau 25 Jahre her. Aber es ist mehr als nur ein historisches Datum, auf das man zurückblickt - dieser Tag wirkt bis heute nach. Welche Folgen die Terroranschläge für Deutschland hatten und welche davon bis heute spürbar sind - dieser Frage ist ein Jahr lang ein crossmediales Team von NDR Info nachgegangen. Entstanden sind die TV-Dokumentation "Das Erbe von 9/11", ein ARD Radiofeature und der NDR Info Storytelling-Podcast "Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11". Christoph Heinzle hat das Projekt mit geleitet und erzählt, wie er 9/11 und die Zeit danach erlebt hat.
NDR Info live vor Ort in Schwerin
NDR Info Radio Programmleiterin Christiane Uebing betonte, warum ihr die Aktion vor Ort in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern ein großes Anliegen ist: "Heute wollen wir ganz bewusst schauen, was die Menschen hier eigentlich bewegt." Schwerin sei ein Brennglas für die vielfältige Gesellschaft im Nordosten Deutschlands. Es gehe zusätzlich auch darum, Anregungen für das eigene Programm zu sammeln. "Nicht nur senden, sondern auch auf Empfang gehen", nennt es Uebing. Zudem möchte der NDR zeigen, wie er arbeitet - um das Vertrauen in die Produkte zu stärken. Außerdem solle sichtbar gemacht werden, dass beim NDR viele unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.
Podcast befasst sich mit Kokain-Schmuggel nach Europa
Bei NDR Info im Dialog hat Investigativ-Journalist Benedikt Strunz von der neuen Staffel des Podcasts "Organisiertes Verbrechen - Recherchen im Verborgenen" berichtet. Es geht wieder um den organisierten Kokain-Schmuggel - Schwerpunkt ist diesmal die Einfuhr der Drogen per Speedboot über den Atlantik nach Europa. "Die sind so schnell, dass Verfolgungsjagden wahnsinnig gefährlich sind, die sich die Polizei mit denen liefert - es sterben immer wieder Polizeibeamte." Inzwischen würden Ermittler den Einsatz des Militärs fordern und dass auf die Motoren der Schmuggler-Boote geschossen werde, sagte Strunz. Die neuen Podcast-Folgen mit dem Titel "Organisiertes Verbrechen - Kokain ohne Ende" und alle bisherigen Folgen finden Sie unter anderem bei ARD Sounds.
NDR Info vor Ort am Maschsee in Hannover
Gut zwei Wochen lang präsentieren sich in Laufweite zum Maschsee in Hannover die unterschiedlichsten Angebote des Norddeutschen Rundfunks. Am Sonnabend (25.07.2026), ist dort Nachrichten- und Infotag. Dann sind wir von NDR Info vor Ort und freuen uns, wenn viele Interessierte vorbeikommen. Auch die Teamleiterin des Podcasts "Streitkräfte und Strategien", Astrid Corall, ist dabei und erzählt im Gespräch mit Moderator Andreas Sperling, was die Idee bei dieser Aktion ist.
MV-Landtagswahlen: Blick hinter die Kulissen - wie berichtet der NDR?
Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Bereits im Vorfeld nimmt die Wahlberichterstattung einen großen Raum bei NDR Info ein. Eine Möglichkeit, Einblick in die redaktionelle Arbeit zu nehmen und Fragen zu stellen, gibt es am 27. August ab 17.30 Uhr: Wer sich vorher bewirbt, kann dann an einer Videoschalte mit Verantwortlichen von NDR Info teilnehmen. "Wir wollen gerne transparent machen, wie wir arbeiten, wie wir planen, wie wir entscheiden und diskutieren in der Redaktion. Und wir wollen natürlich auch wissen, was unser Publikum von uns erwartet, also welche Anregungen oder auch welche Kritik es im Vorfeld gibt", erklärt Christiane Uebing, Leiterin des Radioprogramms bei NDR Info. Bewerben können sich Interessierte auf ndr.de/landtagswahl.
Kindernachrichten kommen zu den Kindern - Produktion direkt in vier Schulen
Immer samstags gibt's bei NDR Info im Radio die Kindernachrichten, bei NDR.de kann man die Sendungen nachlesen und nachhören. Für die vier Termine im Juli 2006 hat sich die Kindernachrichten-Redaktion etwas Besonderes überlegt: Die Produktionen finden jeweils direkt in einer norddeutschen Schule statt. Die Schülerinnen und Schüler sind dabei stark einbezogen. Sie liefern nicht - wie sonst - nur O-Töne, sondern bedienen auch selbst die Technik und bekommen zudem Einblick in die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten beim NDR. Bei NDR Info im Dialog haben Verena Hartges und Janine Albrecht aus der Kindernachrichten-Redaktion darüber berichtet, wie die "Kindernachrichten vor Ort" genau ablaufen. Beteiligt sind aus Schleswig-Holstein die Stormarnschule Ahrensburg (Sendung am 04.07.), aus Niedersachsen die Margot-Friedländer-Gesamtschule Wedemark (11.07.), aus Hamburg die Stadtteilschule Walddörfer (18.07.) und aus Mecklenburg-Vorpommern die Regionale Schule Malliß (25.07.).
NDR Info live vor Ort in Waren - Wie bleibt unser Leben bezahlbar?
Die vierte Ausgabe von NDR Info live vor Ort widmet sich einen Tag lang dem Thema "Hohe Preise, schwache Wirtschaft: Wie bleibt unser Leben bezahlbar?". Vom Stadthafen aus Waren an der Müritz berichteten Reporterinnen und Reporter vom frühen Morgen an, wie Menschen mit steigenden Lebenshaltungskosten umgehen und welche Wege zu einer Lösung es geben könnte. "Wir sind nach Mecklenburg-Vorpommern gegangen, weil hier im September ein neuer Landtag gewählt wird, und da schauen die Menschen gerade besonders auf die Politik", sagte Christiane Uebing, Radiochefin von NDR Info.
Die 22.000-Einwohner-Stadt an Deutschlands größtem Binnensee gilt als Urlaubsparadies, "aber wir wissen auch: Wenn man hinter die Fassade schaut und die Lage vertieft betrachtet, dann mutet das Bild im Land doch etwas differenzierter an", so Uebing. Darüber wolle man in den Austausch mit den Menschen vor Ort gehen und zeigen, wie der NDR berichtet und produziert. Das Thema Lebenshaltungkosten habe eine hohe Relevanz. "Unser Meinungsbarometer #NDRfragt hat ergeben, dass bei zwei Dritteln der Befragten sich die finanzielle Situation im vergangenen Jahr verschlechtert hat." Das bestätigten auch die Menschen in Waren: Lebensmittel, Tanken, Energiekosten - das Geld sitze nicht mehr so locker, man spare, wo es geht.
"Mitreden!" live vor Ort - Wie kann Vertrauen in Demokratie neu entstehen?
Bei "Mitreden!" live vor Ort in Rostock-Warnemünde diskutierten Experten zusammen mit den Menschen im Publikum. Thema der Sendung war "Demokratie unter Druck: Wie kann Vertrauen neu entstehen?" 120 Gäste, die sich vorab für das Debattenformat beworben haben, durften teilnehmen. "Mitreden!"-Redaktionsleiterin Bettina Less sagte bei NDR Info im Dialog, dass viele im Publikum äußerten, dass sie frustriert seien - aus ganz unterschiedlichen Gründen. Politiker zum Beispiel seien zu weit weg, zu wenig vor Ort in der Region und ansprechbar für sie.
Es sei jedoch schön gewesen zu sehen, dass "alle, die bei der Veranstaltung waren, auch sehr interessiert an Antworten auf unsere Fragestellungen waren", sagt Less. "Sie haben auch konstruktiv überlegt, braucht es zum Beispiel mehr direkte Demokratie? Müssen mehr Ostdeutsche in Schlüsselpositionen vertreten sein?" Dass sich die Menschen beim Live-Format gegenüberstehen und unmittelbar aufeinander reagieren können, führe zu einer "ganz anderen Form des Austauschs", betont Less. Gerade vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im September sei es wichtig, genauer hinzuschauen, wie die Menschen dort die aktuelle Lage empfinden.
Berichterstattung vom G7-Gipfel: Warum es so wichtig ist, vor Ort zu sein
Auslandskorrespondentin Kathrin Schmid berichtete live vom G7-Gipfel im französischen Évian. Warum es für Journalisten so wichtig ist, vor Ort zu sein, erklärt sie bei NDR Info im Dialog. "Man kriegt vor Ort so viel mehr mit", sagt Schmid. Sie erlebe die Stimmung, werde zu Hintergrundgesprächen eingeladen, die sich spontan ergäben, und erhalte Informationen, die aus einem Live-Stream nicht zu bekommen wären, sagt die Korrespondentin. Und: "Diesmal war die Stimmung auf dem G7-Gipfel sehr konstruktiv, damit hätte ich gar nicht gerechnet."
Auch der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort sei wichtig. Sie habe guten Kontakt zum Team um Kommissionschefin von der Leyen, der Kollege aus Washington bekäme Informationen aus dem Weißen Haus und der Journalist aus Berlin habe einen direkten Draht zum Team um Bundeskanzler Merz. "Wir können uns austauschen und haben diverse Blickwinkel in der Berichterstattung drin. Das ist ein echter Mehrwert", sagt Schmid.