Die Hamburger Gängeviertel waren Ende des 19. Jahrhunderts geprägt durch enge Hinterhöfe, dunkle Kneipen und Familien mit vielen Kindern. Die hygienischen Zustände waren zum größten Teil katastrophal. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz sind historische Fotos von damals neu belebt worden.
Stand: 19.12.2025 00:00 Uhr
1 | 9 Die Hamburger Gängeviertel waren verwinkelte, dicht bebaute Wohnquartiere in der Alt- und Neustadt.
© NDR - Szene mit KI generiert
2 | 9 Es gab dort viele gedrungene Fachwerkhäuser, meist dicht an dicht. Das Leben spielte sich oft draußen ab.
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3 | 9 In den Vierteln lebten viele Familien mit vielen Kindern.
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4 | 9 Die Häuser und Wohnungen waren oft nur durch dunkle Gassen und Gänge erreichbar.
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5 | 9 Der bauliche Zustand der Gebäude war oft nicht gut, sie mussten abgestützt werden.
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6 | 9 Auch die hygienischen Bedingungen in den Viertel waren zum Teil katastrophal.
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7 | 9 In den Fleeten, die an vielen Häusern grenzten, wurde viel Unrat entsorgt. Auch Fäkalien landeten dort.
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8 | 9 Allerdings bezogen die Bewohner auch ihr Trinkwasser aus den Fleeten. Die Gängeviertel galten im 18. und frühen 19. Jahrhundert als Brutstätten für Seuchen.
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9 | 9 Nach der Cholera-Epidemie in Hamburg 1892 wurden viele der Gebäude nach und nach abgerissen. 50.000 Menschen verloren ihr Zuhause.
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