Nach der Wende wurde Alfred Gomolka von der CDU 1990 erster Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2017 regiert die SPD-Politikerin Manuela Schwesig im Nordosten Deutschlands.
Stand: 20.09.2026 05:00 Uhr
1 | 5 1990 - 1992: Nach der ersten Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wiedervereinigung regierte eine Koalition aus CDU und FDP mit Alfred Gomolka (CDU) als Ministerpräsident. Er war jedoch nicht lange im Amt. 1992 trat er im Zuge einer politischen Krise um die Privatisierung der Werften zurück. 2020 starb Gomolka im Alter von 77 Jahren.
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2 | 5 1992 - 1998: Auf Gomolka folgte Berndt Seite (CDU). Er war zuvor Generalsekretär des CDU-Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern. Er führte zunächst die mit einer hauchdünnen Mehrheit regierende schwarz-gelbe Koalition fort. Nach der Landtagswahl 1994 bildete er ein neues Bündnis aus CDU und SPD, das er bis zur Wahlniederlage der CDU 1998 führte.
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3 | 5 1998 - 2008: Nach der Landtagswahl 1998 bildete die SPD eine Koalition mit der PDS. Harald Ringstorff (SPD) wurde Ministerpräsident. 2002 wurde die Regierung bestätigt. 2006 musste die SPD starke Verluste hinnehmen, neuer Koalitionspartner wurde die CDU. Aus Altersgründen trat Ringstorff 2008 zurück. Er starb 2020 im Alter von 81 Jahren.
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4 | 5 2008 - 2017: Als Ringstorffs Nachfolger wurde Erwin Sellering (SPD) gewählt. Bei der Landtagswahl 2011 wurden die Sozialdemokraten stärkste Partei und kamen auf 35,6 Prozent. Auch 2016 blieb die SPD ganz vorn, wenn auch mit Verlusten. Die Koalition mit der CDU wurde fortgesetzt. Aus gesundheitlichen Gründen gab Sellering sein Amt 2017 auf.
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5 | 5 seit 2017: Auf Sellering folgte Manuela Schwesig (SPD). Sie übernahm auch sein Amt als SPD-Vorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Landtagswahl 2021 konnte die SPD ihr Ergebnis steigern und kam auf 39,6 Prozent der Stimmen. Statt mit der CDU koalieren die Sozialdemokraten seitdem mit den Linken.
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