Stand: 17.02.2026 08:45 Uhr
1 | 14 Rund 100.000 Menschen sind am Tag nach der Sturmflut vom Wasser eingeschlossen. Wie hier auf der Wilhelmsburger Veringstraße können die Helfer meist nicht mit Fahrzeugen zu den Hilfsbedürftigen vordringen.
© NDR, Karl-Heinz Pump
2 | 14 Deshalb versuchen sie die Eingeschlossenen per Boot zu erreichen. Meterhoch steht das Wasser in den Wohnsiedlungen.
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3 | 14 Die Retter können die Menschen oft nur über die Fenster aus ihren Wohnungen befreien.
© NDR, Hildegard Westphal
4 | 14 Wo es möglich ist, holen auch Hubschrauber die Eingeschlossenen aus dem Katastrophengebiet. Schon am ersten Tag retten sie rund 400 Menschen.
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5 | 14 Dabei wagen sie zum Teil halsbrecherische Flugmanöver. Per Hand ziehen sie die Menschen, die auf Dächern und Bäumen ausharren, in die Hubschrauber - und kommen dabei Hindernissen wie Hauswänden und Hochspannungsleitungen oft gefährlich nah.
© NDR, Werner Rabe
6 | 14 Später versorgen sie die Eingeschlossenen aus der Luft mit Lebensmitteln, Heizmaterial und Trinkwasser.
© NDR, Edith Vasicek
7 | 14 Allein vom Jenischpark aus werden per Hubschrauber über 20.000 Liter Trinkwasser, 10.000 Liter Milch, 5.000 Brote, 80 Zentner Kartoffeln und fünf Tonnen Feuerungsmaterial in die überfluteten Gebiete geflogen.
© NDR, Hildegard Westphal
8 | 14 Schon bald nennen die Hamburger die Hubschrauberstaffeln nur noch die "rettenden Engel".
© NDR, Karl-Heinz Pump
9 | 14 Auch die Hamburger unterstützen sich gegenseitig in der Not - hier etwa helfen sie einer Frau, die sich gerade noch vor den eisigen Fluten retten konnte.
© picture-alliance, Lothar Heidtmann
10 | 14 Unter den Eingeschlossenen befinden sich auch viele Kinder. Bis zur Erschöpfung arbeiten die Helfer, um die Menschen in Sicherheit zu bringen.
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11 | 14 Die Retter kämpfen gegen die Zeit: Bei eisigen Außentemperaturen zählt für die Hilfsbedürftigen jede Stunde.
© NDR, Karl-Heinz Leptien
12 | 14 Die Rettungsmannschaften kommen aus ganz Europa. Bis zu 25.000 Hilfskräfte gleichzeitig sind im Katastrophengebiet unterwegs.
© NDR, Peter Sander
13 | 14 Ohne den selbstlosen Einsatz der Helfer hätten viele die Katastrophe nicht überlebt. Im Dezember 1962 ehrt Polizeisenator Helmut Schmidt rund 400 Bundeswehrsoldaten mit einer vom Senat aufgelegten Dankmedaille.
© picture-alliance/dpa, Blumenberg
14 | 14 Insgesamt erhalten mehr als 15.000 auswärtige Retter die Medaille. Mitarbeiter der Hamburger Feuerwehr und Hamburger Bürger bekommen stattdessen Gedenkbücher - da sie getreu der hanseatischen Tradition Orden und Auszeichnungen ablehnen.
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