Brokkoli lecker zubereiten als Suppe, Auflauf oder Beilage
Das gesunde Kohlgemüse lässt sich sehr vielseitig zubereiten und eignet sich auch zum Einfrieren. Sehr beliebt ist Brokkoli als Suppe, Auflauf, in Asia-Gerichten oder einfach als Beilage. Tipps und Rezepte.
Nicht nur die dunkelgrünen Röschen, sondern auch der Strunk und die Blätter sind essbar und schmackhaft. Zunächst den Brokkoli im Ganzen waschen, dann die Röschen vom Strunk schneiden und nach Belieben in kleinere Röschen zerteilen. Den Strunk mit einem Messer oder Sparschäler von der holzigen Schicht befreien und in Stücke schneiden.
Brokkoli immer nur kurz in Salzwasser kochen, damit er noch Biss hat und die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben - etwa fünf bis sieben Minuten reichen. Alternativ kann man ihn in heißer Flüssigkeit, beispielsweise in Brühe oder Kokosmilch, ziehen lassen oder auch in einer Pfanne mit etwas Öl bei niedriger Temperatur anbraten. Durch das schonende Garen behält das Gemüse viele Vitamine und bleibt bissfest.
Brokkolisuppe und Auflauf mit Brokkoli zubereiten
Wegen seiner kurzen Garzeit eignet sich Brokkoli sehr gut für die schnelle Küche, etwa zu Pasta oder als Beilage zu Fleisch und Fisch. Für eine Brokkolisuppe einfach Zwiebel- und Knoblauchwürfel in einer Pfanne in Butter oder Öl anbraten, klein geschnittenen Brokkoli und Kartoffelwürfel dazugeben und mit Gemüsebrühe auffüllen. Nach etwa 15 Minuten, wenn Kohl und Kartoffeln weich sind, die Suppe pürieren und nach Belieben etwas Crème fraîche oder Sahne unterrühren. Mit Pfeffer, Salz, Muskatnuss und Zitrone abschmecken.
Brokkoli schmeckt außerdem sehr gut überbacken als Auflauf oder Quiche. Dazu das Gemüse kurz blanchieren und nach Geschmack mit Nudeln oder Kartoffeln sowie weiterem Gemüse kombinieren. Mit einer Eiermilch übergießen und mit Käse - beispielsweise Gouda oder Feta - im Ofen überbacken.
Rezepte mit Brokkoli
Wilder Brokkoli: Aromatisch und leicht scharf
Auf Wochenmärkten und in gut sortierten Supermärkten findet sich während der Saison von Oktober bis April wilder Brokkoli, auch bekannt als Stängelkohl oder Cima di rapa. Das Gemüse, das ursprünglich aus Italien stammt, hat deutlich längere Stiele und kleinere Röschen als der herkömmliche Brokkoli. Insgesamt schmeckt Stängelkohl deutlich intensiver und leicht scharf, vor allem die Blätter können eine leicht bittere Note haben. Das Aroma kommt besonders gut zur Geltung, wenn man das Gemüse kurz blanchiert, trocken tupft und anschließend in etwas Butter oder Öl in einer Pfanne anröstet.
Brokkoli einkaufen und Frische erkennen
Beim Kauf sollten die Röschen fest geschlossen sein. Weisen sie einen gelblichen Schimmer auf oder fühlt sich das Gemüse nicht mehr fest an, ist der Brokkoli nicht mehr frisch. Auch eine stark eingetrocknete Schnittfläche weist auf mangelnde Frische hin.
Brokkoli lagern und einfrieren
Aus heimischem Anbau ist Brokkoli zwischen Juni und Oktober erhältlich, in den anderen Monaten kommt er überwiegend aus Spanien und Italien. Brokkoli ist nicht sehr lange haltbar. Am besten in ein befeuchtetes Küchentuch einschlagen und im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. So bleibt er etwa drei bis fünf Tage frisch. Brokkoli lässt sich gut einfrieren. Dazu das Gemüse waschen, klein schneiden und kurz in kochendem Wasser blanchieren. Anschließend kurz in Eiswasser abschrecken. Das Gemüse etwas abtrocknen lassen, in Gefrierbeutel oder -dosen füllen und einfrieren.
So gesund ist Brokkoli
Brokkoli gehört nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den gesündesten Gemüsesorten. Er enthält viele gesunde Inhaltsstoffe wie Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und wertvolle Vitamine. Schon 65 Gramm Brokkoli decken den Tagesbedarf an Vitamin C. Die enthaltenen Senföle wirken antibakteriell und antiviral. Zudem ist Brokkoli kalorienarm und mit seinem hohen Gehalt an Ballaststoffen ein echter Sattmacher.