Handball-Bundesliga
Neues Logo, neuer Name: Handball Club Hamburg statt HSVH
Die Hamburger Bundesliga-Handballer haben einen neuen Namen. Die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen firmiert ab sofort unter dem Namen Handball Club Hamburg und nicht mehr unter Handball Sport Verein Hamburg (HSVH).
Mit dem Schritt vollziehe man eine "bewusste Emanzipation", teilte der Bundesligist mit. Über viele Jahre spielte die Mannschaft unter der Raute des HSV, gehörte aber gesellschaftsrechtlich nie zum Hamburger SV. "Diese Phase ist seit über einem Jahrzehnt Vergangenheit. Der neue Name macht sichtbar, was sportlich längst gilt: ein eigenständiger Verein mit klarer Rolle im Hamburger Sport und in der Handball-Bundesliga", so der Verein.
Auf dem neuen Logo prangt eine rote Burg mit dem Gründungsjahr 2002 über einem blauen Schiffsbug, auf dem die Buchstaben HCH prangen. Die blaue Farbe soll dabei die Elbe symbolisieren.
"Das neue Wappen mit der 'Schiffsburg' auf der Elbe zeigt, wofür wir stehen: verwurzelt in Hamburg, mit einer klaren Identität, mit dem mutigen Blick nach vorn und offen für das nächste Kapitel", wurde Sport-Geschäftsführer Johannes Bitter in der Clubmitteilung zitiert.
Bewegte Geschichte
Mit dem neuen Namen und dem neuen Logo sollen die Erfolge der Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft werden. Die Hanseaten waren unter anderem deutscher Meister 2011 und Champions-League-Sieger 2013. Nach einer Insolvenz folgte 2016 der Zwangsabstieg aus der Bundesliga. In der viertklassigen Oberliga begann der Neuaufbau, der 2021 im Aufstieg in die Bundesliga gipfelte.
"Der neue Auftritt steht für den Beginn eines Kapitels, das wir gemeinsam mit einem neuen Selbstbewusstsein und der hanseatischen Bodenständigkeit gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Fans und Partnern begonnen haben und bestreiten wollen", sagte Club-Präsident Niklas Weller.
Spätestens im November sollen die Mitglieder noch ihre Zustimmung zum neuen Namen und dem neuen Logo geben. Die Saison für den HCH startet am 23. August mit der Erstrundenpartie im DHB-Pokal beim Drittligisten MTV Braunschweig. Die erste Liga-Partie folgt am 30. August bei Bundesliga-Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten.