Handball-Bundesliga
Reaktion nach Pokal-Aus: TSV Hannover-Burgdorf besiegt Göppingen
Die TSV Hannover-Burgdorf hat ihren Platz im oberen Tabellendrittel der Handball-Bundesliga gefestigt. Am Sonntag gelang in heimischer Arena ein souveränes 36:28 (18:15) gegen Frisch Auf Göppingen.
In der Bundesliga läuft es für das Team von TSV-Trainer Juan Carlos Pastor. Durch den Erfolg gegen Göppingen weisen die Niedersachen nach dem sechsten Spieltag nun 9:3 Punkte auf. Damit sind sie nah dran an der SG Flensburg-Handewitt, dem THW Kiel (beide 11:1) und dem Titelverteidiger SC Magdeburg (10:2).
Die nächste Aufgabe für die "Recken": Am Samstag (20 Uhr, im Livecenter bei NDR.de) geht es zur MT Melsungen, die zuletzt zu Hause Magdeburg besiegt hat.
Mit Birlehm als Rückhalt: "Recken" setzen sich ab
Wiedergutmachung betreiben für das Ausscheiden im DHB-Pokal - mit diesem Vorhaben gingen die "Recken" in das Spiel gegen Frisch Auf. Und es ließ sich trotz des Ausfalls von Spielmacher Leif Tissier (Handbruch) sehr gut an, schnell führten sie mit 3:0 (3.). Zwar war es bald darauf um die schöne Führung wieder geschehen, doch erneut gelang den Gastgebern ein 3:0-Lauf, sodass es 8:5 (11.) hieß. Dies vor allem, weil Torhüter Joel Birlehm jetzt herausragende Paraden zeigte. Der 29-Jährige wehrte freie Würfe von Rutger ten Velde (außen und zentral) glänzend ab.
In der Offensive kamen die Norddeutschen mit zunehmender Spielzeit besser mit der zunächst auf Renars Uscins ausgerichteten 3-2-1-Deckung der Gäste zurecht: Sebastian Heymann sorgte für die erste Fünf-Tore-Führung (14:9, 22.). Göppingen leistete sich in der ersten Hälfte zudem zu viele technische Fehler, sieben waren es nach 25 Minuten. Zur Pause lag die TSV, die zwischenzeitlich mit 18:12 (26.) geführt hatte, mit drei Treffern vorn.
TSV sorgt früh für klare Verhältnisse
Der Start in die zweite Hälfte war so stark wie jener im ersten Abschnitt. Justus Fischer mit seinem sechsten Treffer sowie Jonathan Edvardsson und Heymann sorgten für ein 21:15 (32.). Zwar kam Göppingen mit Ex-TSV-Profi Martin Hanne in seinen Reihen noch einmal auf drei Treffer heran, doch dann entschied das Pastor-Team durch Wachsamkeit in der Deckung und schnellem Umschalten per 5:0-Lauf zum 28:20 (44.) die Partie vorzeitig.
Spannung kam nicht mehr auf. Die Niedersachsen bauten vielmehr ihren Vorsprung noch aus, maximal waren es zehn Tore Unterschied. Erfolgreichster TSV-Profi war Fischer mit neun Treffern. Nachwuchsspieler Fabrice-Joel Wolf kam kurz vor Schluss noch zu seinem ersten Bundesligator.