Trauermücken bekämpfen: Was gegen Fliegen in Blumenerde hilft

Stand: 16.01.2026 13:47 Uhr

Wenn beim Blumengießen ein Schwarm kleiner, schwarzer Fliegen aus der Blumenerde aufsteigt, haben sich Trauermücken eingenistet. Mit diesen Tricks und Mitteln kann man sie bekämpfen.

Die Larven von Trauermücken stecken oft in der Erde neu gekaufter Pflanzen. Aber auch beim Umtopfen kann man sich die Plage ins Haus holen. Die Tiere sind für den Menschen vollkommen ungefährlich, dafür aber sehr lästig. Sie gehören zwar zu den Mücken, stechen aber nicht und sterben nach wenigen Tagen. Allerdings legen die Weibchen in ihrem kurzen Leben bis zu 300 Eier ab - und zwar bevorzugt in Blumenerde mit hohem Kompostanteil. So breitet sich die Plage schnell auf alle Pflanzen aus.

Larven der Trauermücke gefährden Jungpflanzen

Die Larven ernähren sich bevorzugt von Pflanzenwurzeln. Sie können also eine echte Gefahr für Topfblumen und vor allem für Jungpflanzen darstellen. Durch die angefressenen Stellen der Jungpflanze können Krankheitserreger eindringen, die die Pflanze zusätzlich beeinträchtigen. Um die hartnäckigen kleinen Mücken loszuwerden, gibt es ein paar einfache Tricks.

Nematoden, Gelbtafeln und Streichhölzer: Mittel gegen Trauermücken

Erde im Backofen sterilisieren

Damit die kleinen Larven gar nicht erst schlüpfen, kann man neue Blumenerde sterilisieren. Dafür die leicht feuchte Erde auf einem Backblech verteilen und bei 200 Grad für 20 Minuten im Ofen erhitzen. Alternativ die Erde für fünf bis zehn Minuten bei höchster Stufe in die Mikrowelle geben. Das Erhitzen tötet die Schädlinge in der Regel ab.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Im Grünen Bereich – Der NDR Gartenpodcast | 14.01.2026 | 19:05 Uhr

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