Millionen vom Bund für Schwimmbäder in Schleswig-Holstein
Schleswig-Holsteins Schwimmbäder bekommen zusätzliches Geld vom Bund: Knapp sechs Millionen Euro fließen in acht Projekte im Land. Diese Bäder erhalten besonders viel Geld.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat rund 5,9 Millionen Euro für acht Projekte in Schleswig-Holstein bewilligt. Das geht aus der Förderübersicht des Ausschusses hervor. Die "Grömitzer Welle" im Kreis Ostholstein erhält 1,62 Millionen Euro, das Freibad in Lauenburg im Kreis Herzogtum Lauenburg 1,24 Millionen Euro und das Hallenbad Klausdorf in Schwentinental im Kreis Plön rund 463.000 Euro.
Weitere Förderungen gehen an das Freibad in Lägerdorf im Kreis Steinburg mit rund 986.000 Euro, das Hallenbad in Barmstedt im Kreis Pinneberg mit rund 529.000 Euro und das Freibad in Quickborn ebenfalls im Kreis Pinneberg mit rund 498.000 Euro. Das Freibad in Hemmingstedt im Kreis Dithmarschen erhält rund 302.000 Euro, für das Freibad in Elsdorf-Westermühlen im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind rund 276.000 Euro vorgesehen.
Insgesamt rund 31 Millionen Euro für Hallen- und Freibäder
Nach Angaben des Bundes ergänzen die neuen Fördermittel bereits zugesagte 25 Millionen Euro aus dem Länderanteil des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität. Damit stehen für die Schwimmbadinfrastruktur in Schleswig-Holstein insgesamt rund 31 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung. Mit dem Geld sollen Hallen- und Freibäder saniert und unter anderem energetisch modernisiert werden.
Die Förderung ist Teil des Bundesprogramms "Sanierung kommunaler Sportstätten - Schwimmbäder". Bundesweit werden laut Haushaltsausschuss 195 kommunale Schwimmbad-Projekte mit insgesamt knapp 247 Millionen Euro gefördert.