Neue Konzepte zum Hochwasserschutz an der Schlei
Um über den Zwischenstand einer aktuellen Studie zu sprechen, haben sich am Dienstag die betroffenen Ämter, Gemeinden und Städte im Kreishaus in Schleswig getroffen. Man könne die Schlei-Region in Zeiten des Klimawandels auf unterschiedliche Weise schützen, erklärte Forschungsleiter Peter Fröhle von der Technischen Universität (TU) Hamburg.
Hochwasserschutz-Studie soll 2027 abgeschlossen sein
Eine Möglichkeit sei eine geschlossene Hochwasserschutzlinie entlang der Küste, aus Deichen und möglicherweise einem Sperrwerk. "Wenn man diese Komplettabsperrung nicht machen will, dann muss man natürlich die einzelnen Bereiche, die 2023 von dem Hochwasser stark betroffen waren, individuell schützen. Und das wären dann eben Kappeln, Arnis, Schleswig und andere Bereiche in der Schlei", so Fröhle. In knapp einem Jahr soll die Studie abgeschlossen sein.