Nach Kita-Einsturz in Wolfsburg: Lösung für Kinder gefunden
Fünf Tage nach dem Einsturz der Martin-Luther-Kita in Wolfsburg gibt es eine Lösung für die 88 Kinder. Sie können zusammenbleiben und mit dem Team in einen leerstehenden Kindergarten in der Nähe umziehen.
Die niedersächsische Landesschulbehörde hat am Freitagvormittag die Nutzung des ehemaligen Heilpädagogischen Kindergartens in der Goethestraße genehmigt, wie das Martin-Luther-Kinder- und Familienzentrum mitteilte. Es sei allen "ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen", so die pädagogische Geschäftsführerin Stefanie Heidemann-Müller. Die Stadt stelle das Gebäude zur Verfügung und werde es auch einrichten. In vier Wochen solle dort der Normalbetrieb aufgenommen werden, so Heidemann-Müller.
Vor dem Umzug gibt es noch eine Notbetreuung
Viele Eltern hätten angegeben, eine absehbare Zeit selbst überbrücken zu können. 17 der Kinder sollen ab Montag in eine Notbetreuung aufgenommen werden. Alle 16 Erzieherinnen und Erzieher sowie alle fünf Auszubildenden werden wieder im Dienst sein, so der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen. Das Team freue sich darauf, die Kinder wiederzusehen. Am 20. September war die Martin-Luther-Kindertagesstätte nach einer Explosion teilweise eingestürzt. Die Ursache für das Unglück ist weiterhin unklar.
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