Trümmerteile liegen rund um ein eingestürztes Gebäude herum.

Nach Kita-Einsturz in Wolfsburg: Lösung für Kinder gefunden

Stand: 25.09.2026 17:50 Uhr

Fünf Tage nach dem Einsturz der Martin-Luther-Kita in Wolfsburg gibt es eine Lösung für die 88 Kinder. Sie können zusammenbleiben und mit dem Team in einen leerstehenden Kindergarten in der Nähe umziehen.

Die niedersächsische Landesschulbehörde hat am Freitagvormittag die Nutzung des ehemaligen Heilpädagogischen Kindergartens in der Goethestraße genehmigt, wie das Martin-Luther-Kinder- und Familienzentrum mitteilte. Es sei allen "ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen", so die pädagogische Geschäftsführerin Stefanie Heidemann-Müller. Die Stadt stelle das Gebäude zur Verfügung und werde es auch einrichten. In vier Wochen solle dort der Normalbetrieb aufgenommen werden, so Heidemann-Müller.

Vor dem Umzug gibt es noch eine Notbetreuung

Viele Eltern hätten angegeben, eine absehbare Zeit selbst überbrücken zu können. 17 der Kinder sollen ab Montag in eine Notbetreuung aufgenommen werden. Alle 16 Erzieherinnen und Erzieher sowie alle fünf Auszubildenden werden wieder im Dienst sein, so der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen. Das Team freue sich darauf, die Kinder wiederzusehen. Am 20. September war die Martin-Luther-Kindertagesstätte nach einer Explosion teilweise eingestürzt. Die Ursache für das Unglück ist weiterhin unklar.

Die teilweise eingestürzte Kita am Schachtweg in Wolfsburg.

Ende des Monats soll eine Baumaschine Trümmer entfernen, damit der Gutachter weiterarbeiten kann. Zukunft der Kita ist offen.

Einsatzkräfte stehen an einem eingestürzten Kita-Gebäude.

Das Gebäude ist am Sonntag zum Teil eingestürzt. Ersten Hinweisen zufolge war eine Gasexplosion die Ursache.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 25.09.2026 | 13:30 Uhr

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