"Red Storm Business": Hamburger Firmen üben für den Krisenfall
Ob überraschender Stromausfall oder Cyberangriff - rund 150 Hamburger Unternehmen wollen sich bislang an der Übung "Red Storm Business" zur Krisenvorsorge beteiligen. Die Hamburger Handelskammer rechnet allerdings damit, dass noch weitere Firmen am 24. September daran teilnehmen.
Von Großkonzernen wie Airbus, Edeka und der HHLA bis hin zu kleineren Handwerksbetrieben, Hotels oder einer Apotheke: Das Interesse am Aktionstag "Red Storm Business" sei groß, sagte ein Sprecher der Handelskammer. Jedes Unternehmen, das sich mit Krisenvorsorge beschäftige, leiste einen Beitrag, um Lieferketten stabil zu halten und übernehme auch Verantwortung für seine Mitarbeitenden, betonte Kammerpräses Norbert Aust.
Krisenszenario wird durchgespielt
Geplant ist, dass die beteiligten Firmen und Organisationen das Szenario durchspielen, wenn der Strom für längere Zeit ausfällt. Gibt es eine Notstromversorgung? Wie funktioniert die Verständigung, wenn Telefone und Computer nicht mehr funktionieren? Und was passiert eigentlich mit gelagerten Waren, die auf Kühlung angewiesen sind?
Parallel zu Bundeswehr-Übung "Red Storm Charlie"
Das Ziel der Kammer: Unternehmen können mögliche Schwachstellen erkennen und idealerweise - wo notwendig - nachbessern. Der Aktionstag der Handelskammer findet parallel zur Bundeswehr-Übung "Red Storm Charlie" statt, an der sich etwa 500 Soldaten beteiligen, dazu zahlreiche Militärfahrzeuge und Hubschrauber.
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