Ruderin Greta Amort: Bronze im Doppelzweier bei der U19 WM
Greta Amort aus Lübeck ist nominiert als Sportlerin des Jahres 2025 in SH. Der wohl größte Erfolg der 17-Jährigen bisher: Bronze im Doppelzweier bei der U19 Weltmeisterschaft im August.
Mit gerade mal 1,68 Meter gehört die Lübeckerin Greta Amort zu den kleineren Athletinnen ihrer Sportart. Für Ruderinnen wäre eigentlich eine Größe von 1,80 Meter "sehr gut" berichtet die 17-Jährige. Daran, erfolgreich zu sein, hindern sie diese "fehlenden" 22 cm nicht.
Bronze bei den U19 Weltmeisterschaften
Im Gegenteil: Im August holte Greta Amort mit Teamkollegin Anna Keller aus Halle bei den U19 Weltmeisterschaften in Litauen Bronze im Doppelzweier für das deutsche Team. Im Einer gewann sie bereits mehrere deutsche Meisterschaften, sowohl auf dem Wasser als auch Indoor am Ruderergometer.
Vater arbeitet bei der Ruderakademie in Ratzeburg
Mit dem Rudern begonnen, hat die Lübeckerin vor gut fünf Jahren - zu Beginn der Corona-Pandemie. Im Einer rudern "ging halt viel besser als zum Beispiel Handballspielen in der Turnhalle", erinnert sie sich. Dabei kam das Interesse an der Wassersportart nicht völlig aus dem Nichts: Ihr Vater arbeitete damals schon als Sportwissenschaftler an der Ruderakademie in Ratzeburg (Kreis Herzogtum Lauenburg).
Amort im Nachwuchs des Bundeskaders
Sieben bis acht Mal die Woche trainiert die Zwölftklässlerin inzwischen bei ihrem Heimatverein, der Lübecker Ruder-Gesellschaft. Seit dem vergangenen Jahr gehört sie außerdem zum Nachwuchsteam des deutschen Bundeskaders.
Seit diesem Jahr zu der Gruppe, die Chancen hat, es mittel- bis langfristig in die A-Nationalmannschaft zu schaffen. Dann wäre auch eine Olympia-Teilnahme möglich. "Ich kann noch nicht einschätzen, wie schwierig es ist, zu Olympia zu kommen. Ich glaube es ist schon sehr viel härter als zur U19 WM zu kommen", ordnet die junge Ruderin ein. "Aber ich werde es versuchen."