Schließfach-Raub Reinbek: Polizei gibt Details zum Diebesgut bekannt
Im Fall des Schließfachraubs in Reinbek (Kreis Stormarn) im Sommer 2024 hat die Polizei nun neue Details veröffentlicht. So sollen die drei Männer den neusten Angaben 13 Schließfächer ausgeraubt und dabei Gold, Silber, Schmuck und Bargeld im Wert von rund drei Millionen Euro gestohlen haben. Außerdem teilt die Polizei jetzt mit, dass ein großer Teil der sichergestellten Gegenstände an die Berechtigten herausgegeben worden sei. Betroffen waren insgesamt 19 Personen und 13 Schließfächer.
Aufwendiger Besitznachweis verzögert Rückgabe
Zwar war ein Großteil der Beute relativ schnell wieder aufgetaucht, doch eine Rückgabe an die Eigentümer verzögerte sich lange. Das Problem: Betroffene müssten den Besitz ihrer Wertgegenstände durch Unterlagen wie Kaufverträge oder Zertifikate nachweisen. Gibt es keinen schriftlichen Eigentumsnachweis, müsse die Polizei eine "lösungsorientierte Einzelfallabwägung vornehmen", heißt es.
Einer der Männer wurde bereits im Juni 2025 wegen schweren Raubs zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Ermittlungen gegen die zwei weiteren Männer dauern an.