Die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch.
AUDIO: Nachrichten aus dem Studio Norderstedt 9:30 Uhr - 15.09.2026 (2 Min)

Kaltenkirchen beschließt weitere Förderung von KZ-Gedenkstätte

Stand: 15.09.2026 09:41 Uhr

Durch das Erstarken rechtsextremer Positionen sieht die KZ-Gedenkstätte die Erinnerungskultur in Deutschland massiv unter Druck. Gleichzeitig würden auch die Anforderungen an die Gedenkstätte steigen.

Der Kultur- und Bildungsausschuss der Stadt Kaltenkirchen (Kreis Segeberg) hat am Montagabend einstimmig eine weitere Förderung der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch beschlossen. Das teilte die Ausschussvorsitzende mit. Demnach wird die Stadt bis 2029 jährlich 13.000 Euro beisteuern.

Die größte Fördersumme steuert voraussichtlich das Land durch die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten mit bis zu 90.000 Euro pro Jahr bei. Auch die Kreise Segeberg und Pinneberg sowie das Amt Auenland Südholstein beteiligen sich.

Erinnerungskultur in Deutschland steht unter Druck

Im Förderantrag stellte die KZ-Gedenkstätte heraus, dass Erinnerungskultur in Deutschland durch das Erstarken rechtsextremer Positionen unter massivem Druck steht. Gleichzeitig würden die Anforderungen steigen. KZ-Gedenkstätten machen demnach mehr Angebote im Bereich der Demokratiebildung, bieten Formate zu antisemitismuskritischer und antirassistischer Bildung an und müssen außerdem angemessen auf Entwicklungen in der Digitalisierung reagieren.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 15.09.2026 | 09:30 Uhr

Schlagwörter zu diesem Artikel

Kreis Segeberg

Geschichte

Die 30er-Jahre

Die 40er-Jahre

NS-Zeit

Kaltenkirchen

Bildung

Nachrichten und Videos aus dem Kreis Segeberg

Schriftzug an einer Gebäudewand, schräg von der Seite gefilmt: Rantzau-Kaserne.

Die Schule soll bis 2030 aus der Rantzau-Kaserne ausziehen. Bürgermeister König kritisiert, dass die Pläne der Bundeswehr seiner Meinung nach unklar sind.

Ein Schulausflug

Schüler aus Schleswig-Holstein warten vergeblich auf Reisebusse - das im Voraus gezahlte Geld wird oft nicht zurückgezahlt.

Schriftzug Technisches Hilfswerk auf einem blauen Fahrzeug

Die Pumpe wurde gebraucht gekauft und anschließend instand gesetzt. Sie hat eine Pumpleistung von bis zu 6.000 Liter pro Minute.

Ein PKW liet auf der Seite, daneben Rettungskräfte

In Groß Kummerfeld ist am Morgen ein Auto auf einer Kreuzung in einen Kleinbus gefahren. Der Bus stürzte auf die Seite.

Mehr aus den Kreisen Pinneberg, Segeberg und Stormarn

Zwei Feuerwehrleute an einem Einsatzfahrzeug.

Dabei müssen gleichzeitig umgefallene Bäume beseitigt, vollgelaufene Keller abgepumpt und ein Pflegeheim evakuiert werden.

Die Osnabrücker Polizei musste gleich dreimal zum selben Kiosk ausrücken. (Themenbild)

Mehrere Tatverdächtige sollen laut Polizei in einem Hotel einen Raub verübt haben. Sie sind auf der Flucht. Die Polizei fahndet.

Blick in die Kittenstation des Tierheim Elmshorn.

Die Arbeiten am 1,7 Millionen Euro teuren Umbau dauerten mehr als drei Jahre. Die Räume hatten nicht mehr den Anforderungen entsprochen.

Ein stecken gebliebener Bus unter einer Brücke.

Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof. Nach Angaben der Deutschen Bahn war der Zugverkehr für circa eine Stunde eingestellt.