Bundeswehr reaktiviert erneut den Flugplatz Upjever für Übung

Stand: 27.08.2026 11:46 Uhr
Ein Eurofighter der Alarmrotte startet bei einer Übung
Damit die Eurofighter unter realen Bedingungen starten und landen können wird die Landebahn in Upjever genutzt. (Archivbild)

Die Bundeswehr reaktiviert erneut den Fliegerhorst Upjever (Landkreis Friesland) für eine Übung des Richthofen-Geschwaders in Wittmund. Diese beginnt am Montag und soll am Freitag enden. Die Luftwaffe übt, Flugzeuge flexibel auf verschiedene Standort zu verlegen. Bei der Übung mit dem Namen "Richthofen Shield 2026" werden die Flugzeuge samt Ersatzteillager und Wartungscrew auf mehrere, kleinere Stützpunkte verteilt, teilte ein Sprecher des taktischen Luftwaffengeschwaders mit. So benötigten die Einheiten weniger Infrastruktur, könnten schneller verlegen, und seien schwerer zu finden, hieß es. Dadurch sei die Luftwaffe widerstandsfähiger und habe im Ernstfall höhere Überlebenschancen. Anwohner rund um Upjever und Wittmund müssten sich tagsüber auf mehr Fluglärm einstellen.

Ein Transportflugzeug vom Typ C-130J-30 Super Hercules der Luftwaffe im Flug.

Anlieger müssen sich auf tieffliegende Maschinen einstellen. Geübt werden laut Bundeswehr auch Fallschirmsprünge.

Ein startender Düsenjäger der Bundeswehr.

Die geplante Reaktivierung beendet nicht nur den Bau neuer Windkraftanlagen in Schortens – auch neue Wohngebiete sind betroffen.

Zwei Feuerwehrleute an einem Einsatzfahrzeug.

Zivile Feuerwehrleute und Brandschützer der Bundeswehr wollen ihre Zusammenarbeit bei möglichen Katastrophen verbessern.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 24.08.2026 | 08:30 Uhr

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