Heidschnucken in der Misselhorner Heide

Die dünn besiedelte Landschaft mit zwei Naturparks bietet viel mehr als große Flächen lila blühender Heide. Ein Überblick.

Natur

Blick vom Wilseder Berg über blühende Heideflächen.

Die Heideblüte schreitet voran. In der Lüneburger Heide zeigen sich viele Flächen in kräftigem Lila. Hier lohnt ein Spaziergang.

Ein Fachwerkhaus zwischen typischen Pflanzen in der Lüneburger Heide

Natürliche Heideflächen sind in Mitteleuropa selten. Meist wurden sie von Menschen geschaffen wie die Lüneburger Heide.

Blick ins Pietzmoor mit Gras- und Wasserflächen.

Ein Naturerlebnispfad führt über Bohlen direkt durch das Hochmoor, in dem bis in die 1960er-Jahre Torf abgebaut wurde.

Sehenswerte Orte

Gebäude am Wasser und ein altes Boot am Lüneburger Stintmarkt

In Lüneburg treffen Mittelalter und Moderne aufeinander. Gotische Kirchen prägen die Stadt ebenso wie die junge Universität.

Luftaufnahme der Altstadt von Celle mit Schlosspark und der Stadtkirche St. Marien

Ein Barockschloss, schöne Fachwerkhäuser und ein Museum für Bauhaus-Architektur: Celle ist vielseitig und lohnt einen Besuch.

Besucher und eine Pferdekutsche im Heidedorf Wilsede

Das autofreie Dorf und der gleichnamige Berg in der Lüneburger Heide sind ein schönes Wanderziel. Wer nicht laufen mag, fährt Kutsche.

Der Heidegarten in Schneverdingen.

Schneverdingen liegt im Naturpark Lüneburger Heide und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren.

Das Alte Rathaus mit Ratsweinkeller in Gifhorn.

Fachwerkhäuser prägen die hübsche Altstadt, ein Palast mit "Freiheitsglocke" erinnert an die Auflösung des Ostblocks.

Historische Gebäude im Freilichtmuseum Rischmannshof in Walsrode

Der Vogelpark hat Walsrode bekannt gemacht. Auch das Heidemuseum und das mittelalterliche Kloster lohnen einen Besuch.

Der Hundertwassser-Bahnhof in Uelzen von außen.

Goldene Kugeln, bunte Säulen und Mosaiken: Der Wiener Künstler gestaltete den alten Bahnhof in Uelzen zur Expo 2000 um.

Der mittelalterliche Dom in Bardowick.

Wahrzeichen des Ortes bei Lüneburg ist der Dom. Ein sechs Kilometer langer Rundweg führt durch 1.200 Jahre Geschichte.

Das "Museum Deutsche Einheit" (ehemals: Grenzmuseum) im ehemaligen Brauhaus der Burg Bodenteich.

Im Osten der Lüneburger Heide: Zwischen Burg, Seepark und Wanderwegen bietet der Ort viele Freizeitmöglichkeiten.

Das Winsener Schloss mit Schlossteich und Fontäne.

Die Stadt südöstlich von Hamburg ist ein Ausflugsziel mit viel Historie. Auch das Umland bietet sich für Ausflüge an.

Audios & Videos

Zwei schwarze Schafe liegen dicht beieinander auf Stroh in einem Stall, eines mit gewundenen Hörnern, das andere kleiner und ohne Hörner.

In der Schäferei von Clemens Lippschuss und Josephine Schön in Döhle dreht sich gerade alles um den Nachwuchs.

Im Hintergrund: Archivfoto von Öltürmen in der Lüneburger Heide mit grasenden Kühen, im Vordergrund: Schauspieler Aaron Hilmer.

Die Dokumentation erforscht die realen Hintergründe des Ölbooms in der Lüneburger Heide.

Die Bastei in der Sächsischen Schweiz.

Wir gehen auf Wanderschaft. Auf Schusters Rappen zeigen wir Ihnen die schönsten Strecken in Deutschland.

Christina Schab ist Trainee bei den Landesforsten und will im Wald Karriere machen. Zum Alltag in der Försterei gehört es auch, dass sie die Leitung bei einer Gesellschaftsjagd übernimmt.

Für eine gute Zukunft brauchen die Heidjer Fortschritt. Die junge Generation übernimmt - eckt aber auch mal an.

Mehrere Menschen sitzen in einem Wald.

NDR Reporter Jan Bockemüller wagt es: Mit Survival-Trainern übernachtet er in einem Unterschlupf aus Ästen und Laub.

Sie haben ihre Jobs in Hamburg aufgegeben, um gemeinsam in der Heide durchzustarten: Sabrina Walterscheidt, Björn Bohlen und Jovitha James betreiben den Stimbekhof in Oberhaverbeck.

Die Lüneburger Heide ist ein beliebtes Ausflugsziel. Ein wenig frischer Wind und junge Ideen beleben nun die Region.

Luftaufnahme von Fachwerkhäusern in der Lüneburger Altstadt

Die Lüneburger Heide der Nachkriegszeit zwischen Tradition und Fortschritt: Von Bauern und Industrie, Hengstparade und Heidekönigin. Ein Bericht vom September 1954.

Wandern, Rad und Kanu fahren

Wanderer an einer Infotafel in der Misselhorner Heide

Der Wanderweg in der Südheide zwischen Unterlüß und Hermannsburg bietet schöne Ausblicke, besonders zur Heideblüte.

Heidschnucken auf dem Heidschnuckenweg in der Lüneburger Heide

Der Heidschnuckenweg verbindet die schönsten Regionen der Lüneburger Heide. Auf 13 Teilstrecken geht es von Hamburg nach Celle.

Spaziergänger in der Fischbeker Heide in Hamburg

In der Fischbeker Heide im Süden Hamburgs beginnt der Heidschnuckenweg. Zur Heideblüte wirkt die Landschaft wie verzaubert.

Zwei Frauen mit Fahrradhelmen sitzen auf einer Bank und blicken auf eine Heidelandschaft.

Kleine Dörfer, stille Seen: Die 40 Kilometer lange Rundstrecke Große Heidetour führt zu den schönsten Orten im Naturpark.

Radfahrer an der Bothmer Mühle im Aller-Leine-Tal.

Die Flusslandschaft in der Lüneburger Heide lädt zum Rad- und Wasserwandern ein. Zudem lockt sie mit Freizeitparks und Museen.

Eine alte Wassermühle an der Luhe bei Wohlenbüttel.

Auf 60 Kilometern führt der Radweg durch viel Natur von der Quelle in der Lüneburger Heide bis zur Luhe-Mündung in die Elbe.

Radfahrer auf der Werrabrücke in Hann. Münden.

Schöne Städte und spektakuläre Landschaften: Der Weser-Harz-Heide-Radweg führt rund 420 Kilometer durch Niedersachsen.

Radfahrer auf dem Radfernweg Alte Salzstraße am Elbe-Lübeck-Kanal

Auf der Spur des "weißen Goldes": Radfahrer können den alten Handelsweg des Salzes entlang des Elbe-Lübeck-Kanals erkunden.

Kajaks an einem Sommertag auf der Örtze

Die Flüsse der Region eignen sich gut für eine Paddeltour. Als schönste Strecke gilt die Örtze zwischen Müden und der Aller.

Vanessa Kossen und Britta von Lucke paddeln auf der Ilmenau.

Die Ilmenau fließt von Uelzen bis zur Elbe und ist ein gutes Paddelgebiet auch für Einsteiger. Tipps für schöne Touren.

Ausflugstipps

Schloss auf einem Hügel in Iserhatsche

Iserhatsche ist eine Mischung aus Parkanlage, Museum und Freizeitpark in der Lüneburger Heide. Was gibt es dort zu sehen?

Die Bohr-Abteilung in der Ausstellung des Deutschen Erdölmuseums Wietze

1858 wurde in Wietze Erdöl entdeckt. Das Deutsche Erdölmuseum dokumentiert die Geschichte des Schwarzen Goldes in der Südheide.

Ein Paar geht Hand in Hand durch eine Parklandschaft mit Bäumen und einer Fuß-Skulptur

In Egestorf in der Lüneburger Heide wird Barfußlaufen zum Erlebnis. Besucher können mehr als 60 Stationen ausprobieren.

Der Heideshuttle mit Fahrradanhänger in Undeloh.

Von Juli bis Oktober verbinden kostenlose Buslinien viele Heideorte mit Regionalbahnhöfen - ideal für Radfahrer und Wanderer.

Eine Dampflok der Museumsbahn Walsrode fährt über eine Brücke über den Fluss Jordan

Die Böhmetal-Kleinbahn fährt auf neun Kilometern gemächlich durch die Landschaft - das ganze Jahr hindurch jeden Sonntag.

Das Schiffshebewerk Lüneburg-Scharnebeck.

Mit dem Hebewerk bei Lüneburg überbrücken Schiffe 38 Höhenmeter. Eine Fahrt durch die Anlage ist ein besonderes Erlebnis.

Der Baumwipfelpfad im Wildpark Lüneburger Heide schlängelt sich durch die Baumkronen.

Die Lüneburger Heide einmal anders erleben: Der Baumwipfelpfad in Hanstedt bietet einen tollen Blick über die Landschaft.

Ansicht des Kloster Lüne, im Bordergrund der Friedhof mit blühenden Rosen.

Das Kloster bei Lüneburg beherbergt kostbare Kunstschätze und Textilien. Einen Abstecher lohnen auch die Klostergärten.

Bauhaus-Architektur in Celle, Siedlung "Italienischer Garten"

Celle hat mehr zu bieten als Fachwerkhäuser: Der Architekt Otto Haesler schuf in den 1920er-Jahren Gebäude im Bauhaus-Stil.

Blick auf das Herzogschloss in Celle

In Celle steht eines der schönsten Schlösser des Adelsgeschlechts der Welfen. Das Gebäude hat viele Jahrhunderte überdauert.

Mann beim Salzsieden

Salz machte Lüneburg im Mittelalter zu einer reichen Stadt. Wie es gefördert wurde, zeigt die Ausstellung des Salzmuseums.

Historisches landwirtschaftliches Gerät steht vor einer alten Scheune im Freilichtmuseum Hösseringen bei Uelzen.

Ein ganzes Dorf zum Entdecken: In dem Freilichtmuseum bei Uelzen können Besucher in drei Jahrhunderte Landleben eintauchen.

Besucher vor dem Häuslingshaus aus Emsen im Freilichtmuseum Kiekeberg

Mit historischen Gebäuden, Mitmachangeboten und Bauernhoftieren will das Museum bei Hamburg "Geschichte zum Anfassen" bieten.

Das Kloster Walsrode

Das Heidekloster ist Damenstift und Pilgerkirche und beherbergt einen seltenen Kunstschatz: eine Holzfigur aus dem Mittelalter.

Eine portugiesische und eine griechische Windmühle im Mühlenmuseum in Gifhorn.

Das Mühlenmuseum in Gifhorn zeigt viele Originale und zahlreiche Mühlenmodelle. Ein Teil des Geländes ist kostenlos zugänglich.

Blick auf das Kloster Isenhagen und seinen Garten mit Besuchern.

In dem mittelalterlichen Kloster bei Hankensbüttel locken viele Kunstschätze und ein idyllischer Nutz- und Ziergarten.

Tierparks

Ein offener Kleinbus mit Besuchern fährt durch den Serengeti-Park.

Safari-Land und Freizeitpark: Im Tierpark in der Lüneburger Heide treffen Besucher auf Giraffen, Nashörner und Löwen.

Ein kleiner Tukan sitzt auf dem Arm eines Mädchens im Vogelpark Walsrode

Am Rand der Lüneburger Heide leben im Weltvogelpark Hunderte Arten, darunter eine Harpyie, der stärkste Greifvogel der Welt.

Im Wildpark Lüneburger Heide sind Mufflon-Zwillinge zur Welt gekommen.

Neben heimischen Tieren leben Schneeleoparden und Tiger im Park. Highlights sind Greifvogel-Shows und ein Baumwipfelpfad.