Transrapid: Ein Unfall und seine Folgen
Fliegen auf Höhe Null, sicher, geräuscharm: Der Transrapid gilt als "Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst". Doch der Traum platzt: Am 22. September 2006 verunglückt im Emsland ein TR08 bei einer Testfahrt. 23 Menschen sterben.
Seit den 1980er-Jahren dreht die Magnetschwebebahn auf der Teststrecke in Lathen im Emsland ihre Runden. Sie soll fit gemacht werden für die Praxis. Die Vision: Der Transrapid soll eine schnelle Alternative zu Bahn und Flugzeug sein. Für das Emsland ist die Teststrecke ein Glücksfall: Der Transrapid lockt Besucher aus ganz Deutschland an, die einmal den Geschwindigkeitsrausch erleben wollen. Doch am 22. September 2006 rast ein TR08 bei einer Testfahrt mit fast 170 km/h auf einen Werkstattwagen. 23 Menschen sterben.
Warum ist der Transrapid in Deutschland gescheitert?
Reporter Joop Wösten ist gebürtiger Emsländer und hat die Geschichte des Transrapids von Anfang an mitbekommen. Erst als Schüler in den 1980er-Jahren, später als Journalist in der Region. Als Host geht er in drei Folgen den Fragen nach, warum es der Transrapid in Deutschland niemals über die Teststrecke im Emsland hinaus geschafft hat und welche Rolle der tragische Unfall dabei tatsächlich spielt. Könnten Technologie und Teststrecke doch noch eine Zukunft haben? Was bleibt?