Mit völlig zerstörter Front steht das Wrack des Magnetschwebebahnzuges Transrapid 08 am 22. September 2006 auf der Versuchsstrecke in Lathen im Emsland.
AUDIO: Trailer: Transrapid - Ein Unfall und seine Folgen (2 Min)

Transrapid: Ein Unfall und seine Folgen

Stand: 22.09.2026 14:37 Uhr

Fliegen auf Höhe Null, sicher, geräuscharm: Der Transrapid gilt als "Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst". Doch der Traum platzt: Am 22. September 2006 verunglückt im Emsland ein TR08 bei einer Testfahrt. 23 Menschen sterben.

Seit den 1980er-Jahren dreht die Magnetschwebebahn auf der Teststrecke in Lathen im Emsland ihre Runden. Sie soll fit gemacht werden für die Praxis. Die Vision: Der Transrapid soll eine schnelle Alternative zu Bahn und Flugzeug sein. Für das Emsland ist die Teststrecke ein Glücksfall: Der Transrapid lockt Besucher aus ganz Deutschland an, die einmal den Geschwindigkeitsrausch erleben wollen. Doch am 22. September 2006 rast ein TR08 bei einer Testfahrt mit fast 170 km/h auf einen Werkstattwagen. 23 Menschen sterben.

Eine weiße Hochbahn fährt auf einer erhöhten Schiene unter hellem Himmel.

Ingenieur Dirk Dinnus liebt die Geschwindigkeit. Beim Transrapid findet er seinen Traumjob. Auch für das Emsland ist die Teststrecke ein Glücksfall.

Eine weiße Hochbahn fährt auf einer erhöhten Schiene unter hellem Himmel.

Am 22. September 2006 verunglückt ein Transrapid bei einer Testfahrt. 23 Menschen sterben. Auch Ingenieur Dirk Dinnus sitzt im TR08.

Eine weiße Hochbahn fährt auf einer erhöhten Schiene unter hellem Himmel.

2011 wird der Betrieb auf der Teststrecke eingestellt. Ingenieur Dirk Dinnus verlässt seinen Traumjob. Hat die Technologie heute noch ein Chance?

Eine weiße Hochbahn fährt auf einer erhöhten Schiene unter hellem Himmel.

Am 22. September jährt sich der Unfall des Transrapids auf der Teststrecke in Lathen zum 20. Mal. Welche Folgen hat die Katastrophe?

Warum ist der Transrapid in Deutschland gescheitert?

Reporter Joop Wösten ist gebürtiger Emsländer und hat die Geschichte des Transrapids von Anfang an mitbekommen. Erst als Schüler in den 1980er-Jahren, später als Journalist in der Region. Als Host geht er in drei Folgen den Fragen nach, warum es der Transrapid in Deutschland niemals über die Teststrecke im Emsland hinaus geschafft hat und welche Rolle der tragische Unfall dabei tatsächlich spielt. Könnten Technologie und Teststrecke doch noch eine Zukunft haben? Was bleibt?

Ein Luftbild des verunglückten Transrapids im Emsland im September 2006.

Am 22. September 2006 prallt der Zug auf der Versuchsstrecke im Emsland mit Tempo 170 auf einen Wartungswagen.

Der Transrapid TR 09 auf der Testrecke in Lathen im Emsland.

In den 1970er-Jahren entwickelt der Bund eine Magnetschwebebahn als neues Verkehrsmittel. Im Jahr 2000 wird das Mega-Projekt aber begraben.

Rettungskräfte an der Unfallstelle des verunglückten Transrapid auf der Teststrecke bei Lathen am 22. September 2006.

Joop Wösten war der erste Journalist beim Transrapid-Unglück am 22. September 2006 im emsländischen Lathen. (22.09.2016)

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Transrapid. Ein Unfall und seine Folgen | 17.09.2026 | 19:05 Uhr

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Technik

Emsland und Grafschaft Bentheim