Transrapid. Ein Unfall und seine Folgen: Der Aufschwung (1/3)
Dirk Dinnus liebt alles, was schnell ist: Züge, Flugzeuge - und den Transrapid. Während seines Maschinenbaustudiums bewirbt er sich um ein Praktikum auf der Teststrecke im Emsland. Das Vorstellungsgespräch findet standesgemäß in einem fahrenden Transrapid statt. Dirk ist hin und weg. Die Geschwindigkeit fasziniert ihn. Der Transrapid wird sein weiteres Leben maßgeblich prägen.
Seit den 1980er-Jahren dreht der Transrapid auf der Teststrecke in Lathen seine Runden und lockt Besucher aus ganz Deutschland an. Ein Glücksfall für die Gemeinde und das Emsland. Zur Expo 2000 hält sogar der ICE dort. Doch es ziehen erste dunkle Wolken am Technologie-Himmel auf.
Der Transrapid gilt als "Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst" - doch in Deutschland ist die Technologie nie zum Einsatz gekommen.
Am 22. September 2006 rast ein TR08 bei einer Testfahrt mit fast 170 km/h auf einen Werkstattwagen. 23 Menschen sterben. Aber ist der Unfall wirklich schuld daran, dass der Transrapid hier nie Fuß fassen konnte? Und welche Folgen hat das Unglück für das Emsland bis heute? Das wollen wir in drei Folgen klären. Alle Episoden gibt’s in ARD Sounds.
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