Wildschweine bei Reinbek: Diese Tipps hat die Stadt
In Reinbek (Kreis Stormarn) sind in den vergangenen Wochen mehrmals Wildschweine in Wohngebieten beobachtet worden. Wie die Stadt mitteilt, sind die Tiere aktuell besonders in Schönningstedt, Neuschönningstedt, Ohe und rund um den Krabbenkamp aktiv und hinterlassen zum Teil verwüstete Gärten. Das erhöhte Wildschweinaufkommen ist laut Kreisjägerschaft Stormarn normal zu dieser Jahreszeit und trete im gesamten Süden von Schleswig-Holstein auf. Demnach wird im Wald und auf den Feldern das Futter knapp und auch die Jagd treibt die Tiere in bewohnte Gebiete.
Um das eigene Grundstück vor Wildschweinen zu schützen, hat die Stadt Handlungsempfehlungen veröffentlicht:
- Mülltonnen und Komposthaufen verschließen oder sichern
- Fallobst regelmäßig entfernen
- keine Grünabfälle oder Essensreste im Freien lagern
- Zäune und andere Eingrenzungen möglichst stabil gestalten
Verhalten bei Wildschweinbegegnungen
Bei einer Begegnung mit einem Wildschwein, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Die Tiere greifen Menschen normalerweise nicht an, können sich aber schnell bedroht fühlen, wenn sie bedrängt werden. Die Stadt Reinbek und auch die schleswig-holsteinischen Landesforsten teilen mit, dass das Füttern von Wildtieren grundsätzlich verboten ist und eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann.