Löschwasserbrunnen soll Einsätze im Himmelmoor erleichtern

Stand: 18.09.2026 10:30 Uhr

Mehrere Stunden mussten Feuerwehrleute Anfang September am Himmelmoor in Quickborn (Kreis Pinneberg) einen brennenden Bagger löschen. Jetzt baut die Stadt dort auf dem Betriebshof einen neuen Löschwasserbrunnen. Bislang gibt es in dem Gebiet laut Stadt keine reguläre Versorgung mit Löschwasser. Das betrifft auch die umliegenden Wohngebiete.

Brandschutz am Himmelmoor große Herausforderung

Absterbende Moorbirkenstämme stehen im Wasser im Himmelmoor bei Quickborn.
Durch den neuen Brunnen soll das weitläufige Himmelmoor im Ernstfall besser gelöscht werden können.

Der 41 Meter tiefe Brunnen soll jetzt für mehr Sicherheit vor allem im Himmelmoor sorgen. Löscharbeiten in dem rund 600 Hektar großen Moorgebiet seien ohnehin anspruchsvoll, so die Stadt, weil große Teile für Feuerwehrfahrzeuge nicht erreichbar sind. Auf den historischen Gleisen der Torfbahn kann eine Löschlore mit Pumpen- und Schlauchmaterial ins Moor gebracht werden.

Teilweise können die Einsatzkräfte im Fall eine Moorbrands aber auch nur mit sogenannten "Feuerpatschen" das Feuer quasi ausschlagen, erklärt die Feuerwehr. Die Gefahr bei Moorbränden ist, dass Torfschichten im Moor unterirdisch brennen können.

Feuerwehrmänner im Einsatz am Feuerwehrwagen.

Neben den Löscharbeiten musste die Feuerwehr auch Diesel und Öl abpumpen, um eine Umweltgefahr für das Moor zu verhindern.

Ein Rettungswagen der Feuerwehr.

Moorbrände seien eine große Herausforderung. Die Feuerwehr Quickborn besitzt für den Ernstfall ein Amphibienfahrzeug.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 18.09.2026 | 09:30 Uhr

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