Hendrik Holt: Wie geht es weiter mit dem Insolvenzverfahren?

Stand: 03.09.2026 09:05 Uhr
Hendrik Holt steht vor Windkraftanlagen.
Nach dem flüchtigen Hendrik Holt wird aktuell gefahndet. (Archivfoto)

Das Insolvenzverfahren gegen den verurteilten Windanlagen-Betrüger Hendrik Holt aus Haselünne (Landkreis Emsland) läuft auch nach seiner Flucht bei einem Gefängnis-Freigang weiter. Die Flucht wirke sich "aktuell nicht in besonderer Weise" auf das Insolvenzverfahren aus, teilte eine Sprecherin der zuständigen Kanzlei dem NDR Niedersachsen auf Anfrage mit. Der Insolvenzverwalter verfolge die Entwicklungen rund um die Flucht allerdings mit großer Aufmerksamkeit und stehe mit den zuständigen Staatsanwaltschaften im engen Austausch. In dem Kriminalinsolvenzverfahren fordern Gläubiger inzwischen mehr als 40 Millionen Euro. Der 36-jährige Holt ist am vergangenen Dienstag nach einem Freigang nicht in ein Gefängnis in Berlin zurückgekehrt. Mit einem europäischen Haftbefehl wird aktuell weltweit nach ihm gefahndet, so die Staatsanwaltschaft Osnabrück.

Der Angeklagte Hendrik Holt sitzt in einem Sitzungssaal vom Landgericht. (Arvhivbild)

Der 36-Jährige aus Haselünne ist am Dienstag nicht in die Haftanstalt zurückgekehrt. Dann gab es einen Instagram-Post.

Hendrik Holt zündet sich eine Zigarre an.

Der Unternehmer Hendrik Richard Holt gab vor, die Windkraft revolutionieren zu wollen und schuf dabei ein Imperium aus Lügen.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 02.09.2026 | 06:30 Uhr

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