Bombe in Wilhelmshaven ist entschärft
In Wilhelmshaven ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg nach stundenlanger Verzögerung entschärft worden. Die rund 13.600 betroffenen Menschen können zurück in ihre Wohnungen und Häuser.
Die Straßensperren werden laut Stadt Wilhelmshaven "zeitnah abgebaut". Die Bombe konnte erst verspätet entschärft werden, weil sich zuvor einzelne Personen geweigert hatten, das Sperrgebiet zu verlassen, hieß es am Mittag von der Stadt Wilhelmshaven. Außerdem mussten noch Güter aus dem betroffenen Bereich entfernt werden. Deshalb habe die Räumung nicht wie geplant um 11 Uhr abgeschlossen werden können. Rund 900 Einsatzkräfte hatten das Evakuierungsgebiet kontrolliert, darunter auch 400 Soldatinnen und Soldaten der Marine.
Evakuierung: Stadt richtet Notunterkünfte ein
Nach Angaben der Stadt wurde die US-amerikanische Fliegerbombe gestern bei Arbeiten im Marinearsenal gefunden. Neben den Evakuierungen war auch der Busverkehr seit 8 Uhr eingestellt - lediglich die Schülerbeförderung fand regulär statt. Die Stadt hatte für die Zeit ab 8 Uhr Notunterkünfte eingerichtet. An Schulen, die im Evakuierungsbereich lagen, fiel am Vormittag der Unterricht aus.