Bombe in Wilhelmshaven ist entschärft

Stand: 02.09.2026 13:00 Uhr

In Wilhelmshaven ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg nach stundenlanger Verzögerung entschärft worden. Die rund 13.600 betroffenen Menschen können zurück in ihre Wohnungen und Häuser.

Die Straßensperren werden laut Stadt Wilhelmshaven "zeitnah abgebaut". Die Bombe konnte erst verspätet entschärft werden, weil sich zuvor einzelne Personen geweigert hatten, das Sperrgebiet zu verlassen, hieß es am Mittag von der Stadt Wilhelmshaven. Außerdem mussten noch Güter aus dem betroffenen Bereich entfernt werden. Deshalb habe die Räumung nicht wie geplant um 11 Uhr abgeschlossen werden können. Rund 900 Einsatzkräfte hatten das Evakuierungsgebiet kontrolliert, darunter auch 400 Soldatinnen und Soldaten der Marine.

Evakuierung: Stadt richtet Notunterkünfte ein

Nach Angaben der Stadt wurde die US-amerikanische Fliegerbombe gestern bei Arbeiten im Marinearsenal gefunden. Neben den Evakuierungen war auch der Busverkehr seit 8 Uhr eingestellt - lediglich die Schülerbeförderung fand regulär statt. Die Stadt hatte für die Zeit ab 8 Uhr Notunterkünfte eingerichtet. An Schulen, die im Evakuierungsbereich lagen, fiel am Vormittag der Unterricht aus.

Video: Fliegerbombe in Wilhelmshaven - 13.600 Menschen evakuiert (4 Min)
Ein Blindgänger auf einem Kartoffelfeld wird kontrolliert gesprengt.

Die Bombe wurde von einem Acker im Landkreis Osnabrück zum landwirtschaftlichen Betrieb gebracht - und später kontrolliert gesprengt.

Während einer Bombenevakuierung in Flensburg steht ein Wagen mit der Tür-Aufschrift Kampfmittelräumdienst am Straßenrand.

Der Blindgänger war bei Erdarbeiten entdeckt worden. Neben Mitarbeitern mussten auch mehr als 100 Anwohner das Gebiet räumen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Hallo Niedersachsen | 01.09.2026 | 19:30 Uhr

Schlagwörter zu diesem Artikel

Wilhelmshaven

Alexander Mittag (SPD) im Portrait.

Mittag (SPD) löst mit einer knappen Mehrheit die amtierende Oberbürgermeisterin Petra Gerlach (CDU) ab.

Eine Grafik zeigt die Stimmverteilung zur Stichwahl der OB-Wahl Oldenburg 2026.

Jascha Rohr (parteilos) führt hauchdünn vor Ulf Prange (SPD). NDR-Journalistin Hilke Jansen mit den Zahlen.

Jascha Rohr im Portrait.

Jascha Rohr gewann knapp gegen SPD-Kandidat Ulf Prange. Gegen kurz nach 19 Uhr waren die Stimmen ausgezählt.

Jaqueline Günther (parteilos), Bürgermeister-Kandidatin Brake.

Jaqueline Günther lag bereits im ersten Wahlgang vorn. Nun hat sie sich mit gut 57 Prozent gegen Daniel Jochens durchgesetzt.

Aktuelle Videos aus Niedersachsen