Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner wird heftig für ein Video mit Nestlé kritisiert, das für viele Kritiker Schleichwerbung darstellt. Die Ministerin sieht das anders.
Werkverträge, miese Hygiene, enge Unterkünfte - lange vor Corona und Tönnies haben Journalisten über unhaltbare Zustände in der Fleischbranche berichtet. Konsequenzen: Fehlanzeige.
Aktivisten von "Extinction Rebellion" haben Blockaden vor Medienhäusern abgehalten - auch beim NDR. Wie ist das Verhältnis der radikalen Klimaschützer zur Presse?
Der Fußball darf wieder rollen. Die Vereine sind gerettet, sie können weiter mit Millionen-Einnahmen aus den TV-Rechten rechnen. Was heißt das aber für Sport und Fans?
Clan-Kriminalität ist in einigen Medien ein großes Thema - und ein Problem, warnen Kritiker. Die Kriminellen nutzen die Medienbühne zur Selbstinszenierung, werden überhöht dargestellt.
Für Politik- und Digitalberater Martin Fuchs ist das sogenannte "Nestlé-Video" von Bundesministerin Julia Klöckner ein PR-Film. Ihre Kritik an die Kritiker habe alles verschlimmert.
Professor Lilienthal (59) stellt klar, dass PR kein Teil des Journalismus sei, sondern etwas ganz Anderes. Das eine sei selektive Auftragskommunikation, dass andere unabhängige Berichterstattung.
Für den grünen Europa-Abgeordneten Jan Philipp Albrecht hat der Journalismus ein problematisches Geschäftsmodell. Dieses bestehe darin Verbraucher online auszuforschen.
Der LobbyPlag-Gründer meint: "Die eigentlichen Datenkraken sind ja eher solche Verlage, die einfach versuchen schon von Geburt an, die Daten von künftigen Kunden zu kriegen."
Der Bundesdatenschutzbeauftragte meint: "Kritisch sehe ich allerdings, dass die Verlage [...] meinen, über einen schwächeren Datenschutz bessere Geschäfte machen zu können."
Der Geschäftsführer Europa- und Medienpolitik im VDZ meint: "Wir sind schon der festen Auffassung, dass das, was da seit 60, 70 Jahren praktiziert wird, wunderbar funktioniert."
Der österreichische Rechtspopulist Strache hat nach den Ibiza-Enthüllungen alle Ämter eingebüßt. Jetzt startet er eine Kampagne gegen die Journalisten, die den Skandal aufdeckten.
Aktivisten von "Extinction Rebellion" haben diese Woche Blockaden vor Medienhäusern abgehalten - auch beim NDR. Wie ist das Verhältnis der radikalen Klimaschützer zur Presse?
Der Fußball darf wieder rollen. Die Vereine sind gerettet, sie können weiter mit Millionen-Einnahmen aus den TV-Rechten rechnen. Was heißt das aber für Sport und Fans?
Lassen sich Moderationen für Branchen-Events und journalistische Unabhängigkeit unter einen Hut bringen? Für Dunja Hayali kein Problem, sie mache immer "kritischen Journalismus". Geht das?
Die Regierung will bei Zeitungszustellern die Rentenbeiträge für Arbeitgeber kürzen. Kritiker befürchten eine Aushöhlung des Mindestlohns - verantwortlich sein will niemand.
Die Politik entscheidet über die Zukunft von ARD und ZDF. Verleger versuchen Stimmung zu machen, die Sender halten nun offen dagegen - eine Lobby-Schlacht ist entbrannt.
Facebook bemüht sich nach eigener Darstellung darum, dass Nutzer sich im größten sozialen Netzwerk wohlfühlen. Doch das Unbehagen und die Kritik am Unternehmen wachsen.
Facebook-Lobbyistin Kirschsieper gesteht, man reagiere nicht immer offen auf Anfragen. Deutschland-Chef Ott erklärt, man habe "Fehler gemacht". Der Grund: Ein umstrittenes Gesetz.
Die Pressearbeit der Polizei steht wahlweise im Verdacht, politisch gesteuert, auf dem rechten Auge blind, zu zurückhaltend oder viel zu reißerisch zu sein.
Die EU versucht die Datensammelwut globaler Konzerne mithilfe von Datenschutzgesetzen zu regulieren. "Democracy - Im Rausch der Daten" zeigt, wie hart darum gerungen wird.