Roggentin: Überwachung des Skateparks geprüft
Die Gemeindevertretung in Roggentin (Landkreis Rostock) ist über die Möglichkeiten informiert worden, ob und wie der lokale Skatepark überwacht werden könnte. In der Sitzung am Montag hatte das Rechtsamt des Amtes Carbäk dazu eine Einschätzung abgegeben. Demnach sei eine Videoüberwachung der Anlage in ihrem heutigen, offenen Zustand derzeit nicht rechtssicher. Die Gemeindevertretung hat die Informationsvorlage nach Angaben des Amtes Carbäk zur Kenntnis genommen und das Thema in den Ortsteilausschuss verwiesen. Dort solle zunächst geprüft werden, ob die Anlage eingezäunt wird. Später könne eine auf den umzäunten Bereich beschränkte Videoüberwachung erneut geprüft werden.
Mehrfach Vandalismus auf dem Skatepark
Hintergrund der Informationsvorlage sind Vandalismus-Vorfälle am Skatepark in Roggentin. Neben mehrfachen Schmierereien sei die Anlage zuletzt unerlaubt mit Motorrädern befahren und dadurch beschädigt worden. Seit 2024 wurden Schäden von insgesamt rund 2.800 Euro dokumentiert.
Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels war zu lesen, dass die Gemeindevertretung über eine Videoüberwachung des Skateparks abgestimmt hat. Richtig ist: Die Amtsverwaltung hat die Gemeindevertretung lediglich über mögliche Maßnahmen informiert. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.