Mit 2.575.007,12 Euro unterstützt die NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" 2025 den Paritätischen Wohlfahrtsverband in seiner Arbeit zur Suchthilfe. Die Aktion rückte das Thema Sucht gesellschaftlich in den Fokus und zeigte, wie wichtig Solidarität und öffentliche Aufmerksamkeit sind.
Menschen, die sich isoliert und einsam fühlen, verlieren das Vertrauen in das Gemeinwesen. Unter dem Motto "Aus einsam wird gemeinsam" hat der NDR zusammen mit den Bürgerstiftungen im Norden ein Zeichen gegen Einsamkeit gesetzt. Insgesamt wurden 3.257.171,13 Euro für die Projekte gespendet, ein symbolischer Scheck wurde übergeben.
Unter dem Motto "Besser zusammen!" standen Menschen mit Behinderung und deren Familien im Mittelpunkt. Die Bundesvereinigung der Lebenshilfe e. V. und ihre fünf norddeutschen Landesverbände waren Aktionspartner. Die rund 4,2 Millionen Euro aus der NDR Benefizaktion kommen zu 100 Prozent den Landesverbänden der Lebenshilfe in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen zugute. Erstmals hat sich auch Radio Bremen der NDR Benefizaktion angeschlossen. Die Lebenshilfe hat über die Spendengelder für rund 250 Projekte und Initiativen entschieden.
Im Jahr 2022 hat "Hand in Hand für Norddeutschland" den bisher höchsten Betrag in der Geschichte der Spendenaktion eingesammelt: 8.909.607,95 Euro gingen an Menschen im Norden, die die als Folge des Ukraine-Krieges in Not geraten sind. Von der Aktion sollten sowohl aus der Ukraine Geflüchtete profitieren als auch Menschen, die durch die Auswirkungen des Krieges besonders beeinträchtigt sind. Partner der Aktion war ein Bündnis von Diakonie, Caritas und den Tafeln im Norden. Sie haben entschieden, welche Projekte mit dem Geld unterstützt werden.
Gemeinsam für Kinder und Jugendliche, die ganz besonders unter der Corona-Pandemie und ihre Folgen leiden: 6.008.580 Euro gingen an Projekte der vier norddeutschen Landesverbände des Deutschen Kinderschutzbundes. Die Spendensumme der NDR Benefizaktion kam zu 100 Prozent Hilfsprojekten des Kinderschutzbundes in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zugute, den Partnern der Aktion 2021. Sie haben über die Verteilung der Gelder für die Projekte entschieden.
Unter dem Motto "Corona-Hilfe - gemeinsam für den Norden" hat die NDR Benefizaktion 6.439.301,17 Euro gesammelt. Der gesamte Erlös kam den Hilfsprojekten der Caritasverbände und des Diakonischen Werkes im Norden zugute, die die Partner der Aktion waren. Die Verteilung der Spenden durch Caritas und Diakonie ermöglichte die Unterstützung von mehr als 450 Projekten für benachteiligte Menschen, die durch die Pandemie besonders in Not geraten waren.
Menschen mit Krebserkrankungen, deren Angehörige und Ehrenamtliche standen 2019 im Fokus der NDR Benefizaktion. Während die medizinische Versorgung an Krebs erkrankter Menschen im Norden gewährleistet ist, fühlen sich viele Patientinnen und Patienten in ihrem Alltag oft allein gelassen. Die Sorgen der Betroffenen stehen bei der Arbeit der Krebsgesellschaften im Mittelpunkt. Sie unterstützen unter anderem mit zahlreichen Angeboten, die Krankheit im täglichen Leben besser zu bewältigen. 3.897.633, 33 Euro Spendengelder gingen in die Projekte der Landeskrebsgesellschaften in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Die Verteilung der Spendensumme erfolgte durch die Krebsgesellschaften. Um die überwiegend ehrenamtliche Arbeit leisten zu können, sind die Krebsgesellschaften auf Spenden angewiesen.
2017 ging es um Familien, Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen. 2.529.285,26 Euro Spenden gingen an Hilfsprojekte der Diakonie. Zur Diakonie im Norden gehören mehr als 6.000 Einrichtungen in nahezu allen Kommunen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Mehr als 800 Einrichtungen davon bieten Hilfe und Begleitung für Kinder, Jugendliche oder Familie in verschiedenen familiären und sozialen Situationen oder Notlagen an.
Im Dezember 2016 hat der NDR im Rahmen der Benefizaktion 3.622.052,77 Euro für Projekte des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg gesammelt. Ziel der Hospiz- und Palliativarbeit ist es, Menschen durch Zuwendung und Unterstützung ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Dazu gehören größtmögliche Autonomie bis zuletzt, Schmerzfreiheit und Geborgenheit in vertrauter Umgebung und im Kreis der Familie und Freunde, palliativmedizinische und -pflegerische Betreuung sowie verlässliche psychosoziale wie spirituelle Begleitung. Dafür bedarf es nicht nur Geld, sondern auch ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement.
Flüchtlingen zu helfen, das war 2015 das Ziel der NDR Aktion. Die Spenden gingen zu 100 Prozent in die Flüchtlingshilfe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Norden. Es wurden im Rahmen der NDR Benefizaktion 2.547.680,72 Euro gespendet. Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist ein gemeinnütziger Dachverband, er bündelt das Engagement von über 10.000 eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen, die soziale Arbeit leisten. Der Fokus der Aktion lag damals auf der Hilfe für geflüchtete Menschen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.
2014 war die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Partnerin der Benefizaktion. 1.164.297,30 Euro kamen bei der Spendenaktion für Projekte in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zusammen. Zu den Aufgaben der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) zählen die Information und Beratung über die Krankheit und die Verbesserung der Versorgungsqualität von Betroffenen und deren Angehörigen. Als Organisation für Selbsthilfe, Beratung und Begleitung will die DMSG erkrankten Menschen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglichen und sie sowie ihre Angehörigen bei auftretenden Problemen und Krisen unterstützen.
2013 konnten sich die norddeutschen Tafeln über 1.325.281,25 Euro freuen, sie waren damals Partner von "Hand in Hand für Norddeutschland". Ihr Ziel ist es, die soziale Not zu lindern, indem sie bedürftige Menschen am Rande des Existenzminimums mit Lebensmitteln versorgen und vielfältige Hilfsangebote für Familien und Alleinerziehende mit Kindern, Geringverdiener, Obdachlose und Rentner anbieten. Diese Angebote sind ausschließlich durch Spenden möglich, das gesammelte Geld verschafft vielen Projekten und Initiativen der Tafeln Planungssicherheit für ihre Arbeit in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern (Seite des Dachverbandes) und Hamburg.
Die NDR Benefizaktion hat 2012 die Deutsche Kinderkrebsstiftung unterstützt und über die Situation krebskranker Kinder berichtet. Die gemeinnützige Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, die Heilungschancen, Behandlungsmethoden und Lebensqualität krebskranker Kinder zu verbessern. Insgesamt sind unglaubliche 3.444.872,29 Euro Spendengelder für die Projekte der Deutschen Kinderkrebsstiftung in Norddeutschland zusammengekommen.
2011 startete die NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" - Partner war der Deutsche Kinderschutzbund. Der Kinderschutzbund setzt sich für mehr Kinderschutz und gewaltfreies Aufwachsen ein, kämpft gegen Kinderarmut, fordert mehr Bildung und mehr Rechte für Kinder. Zusammengekommen sind rund 1.235.335,75 Euro für Projekte in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.
Mit seiner Aktion unterstützt der NDR wohltätige Zwecke und das Ehrenamt im Norden. 3.000 Projekte wurden so schon gefördert.