Nach aktuellem Verhandlungsstand der Rundfunkkommission sollen künftig nur noch Das Erste, das ZDF, die Dritten, Arte und 3sat verpflichtend beauftragt werden.
Der Rundfunkbeitrag liegt bei 17,50 Euro, das Programm kostet allerdings 18,35 Euro - Rücklagen haben den Preis stabil gehalten. Die sind weg. Wie hoch soll der künftige Beitrag sein?
Welche Sender sollen noch von ARD/ZDF übrigbleiben? Malu Dreyer, die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, will die Macht dafür teils abgeben.
Zwei öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland sind für Jan-Marcus Rossa (FDP) zu viel. Er würde das ZDF erhalten und die ARD auf Regionalangebote begrenzen.
Die ARD fürs Regionale, das ZDF für die bundesweite Perspektive - so könnte sich Rainer Robra, Leiter der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt, die Aufteilung der Öffentlich-Rechtlichen vorstellen.
Der Historiker Jürgen Zimmerer warnt im Gespräch mit ZAPP vor einer "Diskursverschiebung" nach rechts. Extreme Positionen würden seit Jahren salonfähig gemacht.
Der Senderverbund ist historisch gewachsen: Viel TV, noch mehr Radio, nun immer mehr im Netz. Politik und Kritiker fragen sich derweil: Wie viel ARD soll künftig noch sein?
Der WDR-Intendant und ARD-Vorsitzende spricht mit ZAPP über ein Jubiläum in schwierigen Zeiten und die Herausforderungen für die Öffentlich-Rechtlichen nach 70 Jahren.
Sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Sender bangen um Einnahmen: Die Werbung ist bereits eingebrochen - die Rundfunkbeiträge dürften nachziehen.
Kai Gniffke und Peter Frey, die Chefredakteure von ARD-aktuell und ZDF, waren in Dresden zur Podiumsdiskussion mit der AfD. Wie lief der Tag aus Sicht der AfD?
Die SRF-Moderatorin Susanne Wille spricht im ZAPP Interview über journalistische Haltungen, ihr Eintreten für den Schweizer Rundfunk und den Sinn einer emotionalen Debatte.
WDR-Intendant Tom Buhrow will, dass öffentlich-rechtliche und private Medien gemeinsame Sache machen. In seiner zweiten Amtszeit plant er außerdem tiefgreifende Reformen.
Nach 42 Jahren heißt der Kommentar in den "Tagesthemen" nun Meinung - wie Moderatorin Caren Miosga ankündigte. Was verbindet die Redaktion mit diesem Etikettenwechsel?
Als Programmdirektorin fürs Erste und die ARD-Mediathek hat die Juristin bald viel zu sagen. Doch CDU-Mitglied Christine Strobl begleiten Zweifel hinsichtlich ihrer politischen Unabhängigkeit.
Die Coronakrise trifft private Medien hart, doch finanzielle Risiken gibt’s auch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk - auch bei ARD und ZDF drohen Einnahmeausfälle und Mehrausgaben.
Der Rundfunkbeitrag liegt bei 17,50 Euro, das Programm kostet allerdings 18,35 Euro - Rücklagen haben den Preis stabil gehalten. Die sind weg. Wie hoch soll der künftige Beitrag sein?
Druck von außen, interne Fehler - und keiner, der für einen unabhängigen Rundfunk kämpft: Danmarks Radio wird künftig über Steuern finanziert, das Budget um ein Fünftel geschrumpft.
Die #NoBillag-Initiative hatte die Abschaffung der Rundfunkgebühren in der Schweiz gefordert, entsprechend groß war die Nervosität am Tag der Entscheidung im Inneren des SRF.
Wie viel Geld braucht der öffentlich-rechtliche Rundfunk? Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs hat nachgerechnet, sieht Sparpotenzial. Die ARD sieht Gefahren fürs Programm.
"Einseitig", "politisch gesteuert", "zwangsfinanziert" - Kritiker in ganz Europa nehmen den öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Beschuss. Ein Blick auf die Akteure und Motive.