Ein Mainzelmännchen und die Maus jubeln deprimiert

Nach aktuellem Verhandlungsstand der Rundfunkkommission sollen künftig nur noch Das Erste, das ZDF, die Dritten, Arte und 3sat verpflichtend beauftragt werden.

Der Auftrag - die Zukunft von ARD und ZDF

Das Aus für den höheren Rundfunkbeitrag hat eine alte Debatte neu entfacht: Wie soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Zukunft aussehen?

Ein Mann hält eine Fernbedienung vor einen Fernseher, auf dem die Tagesschau läuft.

ZAPP beantwortet die wichtigsten Fragen zum Verfahren und zu den Folgen für die Sender.

Audios & Videos

"Kostenexplosion" gestoppt? Die Wahrheit über die Rundfunkreform

Lässt sich mit der Reform bei den Öffentlich-Rechtlichen so viel sparen, dass der Rundfunkbeitrag nicht steigen muss?

Der Rundfunkbeitrag liegt bei 17,50 Euro, obwohl die Kosten 18,35 Euro betragen - Rücklagen haben den Preis stabil gehalten. Nun soll der Beitrag wohl auf 18,36 Euro erhöht werden.

Der Rundfunkbeitrag liegt bei 17,50 Euro, das Programm kostet allerdings 18,35 Euro - Rücklagen haben den Preis stabil gehalten. Die sind weg. Wie hoch soll der künftige Beitrag sein?

Ein roter Filzstift streicht die Logos von ARD und ZDF durch

Das Aus für den höheren Rundfunkbeitrag hat eine alte Debatte neu entfacht: Wie soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Zukunft aussehen?

Malu Dreyer im Interview mit ZAPP

Welche Sender sollen noch von ARD/ZDF übrigbleiben? Malu Dreyer, die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, will die Macht dafür teils abgeben.

Jan-Marcus Rossa im Interview mit ZAPP

Zwei öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland sind für Jan-Marcus Rossa (FDP) zu viel. Er würde das ZDF erhalten und die ARD auf Regionalangebote begrenzen.

Tom Buhrow im Interview mit ZAPP

ARD-Vorsitzender Tom Buhrow wünscht sich die "Flexibilisierung" des Auftrags. Welche Programme die ARD dann streichen wird, verrät er aber nicht.

Rainer Robra im Interview mit ZAPP

Die ARD fürs Regionale, das ZDF für die bundesweite Perspektive - so könnte sich Rainer Robra, Leiter der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt, die Aufteilung der Öffentlich-Rechtlichen vorstellen.

Joachim Knuth im Interview mit ZAPP

Joachim Knuth, Intendant des NDR, will priorisieren und das Profil schärfen, aber auf Unterhaltung nicht verzichten.

Imre Grimm im Interview mit ZAPP

Imre Grimm vom Redaktionsnetzwerk Deutschland sieht aber die Erbhöfe der Politik als großes Hindernis für eine Reform.

Logo Zapp Talk

Diesmal diskutieren Helge Fuhst ("tagesthemen"), Kristin Schwietzer (ARD-Hauptstadtstudio) und Anja Reschke ("Panorama").

Teaserbild zur ZAPP Sendung vom 09.12.2020

Es ging um eine Erhöhung um 86 Cent ab 01.01.2021: Doch in Sachsen-Anhalt wird nicht abgestimmt. Was passiert nun?

Professor Bernd Holznagel, Rechtswissenschaftler. Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Münster.

Für Staatsrecht-Professor Bernd Holznagel haben die Sender gute Karten bei einem Gang nach Karlsruhe.

Prof. Jürgen Zimmerer, Historiker, Uni Hamburg.

Der Historiker Jürgen Zimmerer warnt im Gespräch mit ZAPP vor einer "Diskursverschiebung" nach rechts. Extreme Positionen würden seit Jahren salonfähig gemacht.

Historische schwarzweiß-Aufnahme eines Kameramanns

Der Senderverbund ist historisch gewachsen: Viel TV, noch mehr Radio, nun immer mehr im Netz. Politik und Kritiker fragen sich derweil: Wie viel ARD soll künftig noch sein?

Tom Buhrow, Vorsitzende der ARD und WDR-Intendant

Der WDR-Intendant und ARD-Vorsitzende spricht mit ZAPP über ein Jubiläum in schwierigen Zeiten und die Herausforderungen für die Öffentlich-Rechtlichen nach 70 Jahren.

Die Coronakrise hat existenzielle Auswirkungen auf die Sender.

Sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Sender bangen um Einnahmen: Die Werbung ist bereits eingebrochen - die Rundfunkbeiträge dürften nachziehen.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey (li.) und Kai Gniffke, Chefredakteur ARD-aktuell bei einer AfD-Veranstaltung in Dresden.

Kai Gniffke und Peter Frey, die Chefredakteure von ARD-aktuell und ZDF, waren in Dresden zur Podiumsdiskussion mit der AfD. Wie lief der Tag aus Sicht der AfD?

Susanne Wille SFR

Die SRF-Moderatorin Susanne Wille spricht im ZAPP Interview über journalistische Haltungen, ihr Eintreten für den Schweizer Rundfunk und den Sinn einer emotionalen Debatte.

RBB-Intendantin Patricia Schlesinger im Interview mit ZAPP.

DIe Intendanten wollen stärker für die öffentlich-rechtliche Idee werben. Die ARD plant dafür sogar eine Kampagne.

Tom Buhrow, WDR-Intendant.

WDR-Intendant Tom Buhrow will, dass öffentlich-rechtliche und private Medien gemeinsame Sache machen. In seiner zweiten Amtszeit plant er außerdem tiefgreifende Reformen.

Tom Buhrow, Vorsitzende der ARD und WDR-Intendant

Es ging um eine Erhöhung um 86 Cent ab 01.01.2021: Doch in Sachsen-Anhalt wird nicht über das Gesetz abgestimmt.

Tim Davie, der neue Generaldirektor der BBC

Der neue BBC-Chef Tim Davie will den Sender angeblich "neutraler" machen. Verpasst er Mitarbeitern einen politischen Maulkorb?

Der Rundfunkbeitrag soll nach elf Jahren wieder steigen.

Der Rundfunkbeitrag soll nach elf Jahren wieder steigen. In Sachsen-Anhalt leistet die CDU aber erstaunlichen Widerstand.

Caren Miosga moderiert die tagesthemen.

Nach 42 Jahren heißt der Kommentar in den "Tagesthemen" nun Meinung - wie Moderatorin Caren Miosga ankündigte. Was verbindet die Redaktion mit diesem Etikettenwechsel?

Christine Strobl schaut in die Kamera

Als Programmdirektorin fürs Erste und die ARD-Mediathek hat die Juristin bald viel zu sagen. Doch CDU-Mitglied Christine Strobl begleiten Zweifel hinsichtlich ihrer politischen Unabhängigkeit.

Die Mikrofone der TV-Sender N24, ZDF, ARD, DLF Kultur und Phoenix

Die Coronakrise trifft private Medien hart, doch finanzielle Risiken gibt’s auch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk - auch bei ARD und ZDF drohen Einnahmeausfälle und Mehrausgaben.

Der Rundfunkbeitrag liegt bei 17,50 Euro, obwohl die Kosten 18,35 Euro betragen - Rücklagen haben den Preis stabil gehalten. Nun soll der Beitrag wohl auf 18,36 Euro erhöht werden.

Der Rundfunkbeitrag liegt bei 17,50 Euro, das Programm kostet allerdings 18,35 Euro - Rücklagen haben den Preis stabil gehalten. Die sind weg. Wie hoch soll der künftige Beitrag sein?

Danmarks Radio (DR)

Druck von außen, interne Fehler - und keiner, der für einen unabhängigen Rundfunk kämpft: Danmarks Radio wird künftig über Steuern finanziert, das Budget um ein Fünftel geschrumpft.

Themenbild aus dem ZAPP Dossier Medienpolitik

Sollten Öffentlich-Rechtliche, Private und Verlage gemeinsame Sache gegen US-Plattformen machen und eine "Super-Mediathek" starten?

Der Eingang zum Schweizer Fernsehen.

Die #NoBillag-Initiative hatte die Abschaffung der Rundfunkgebühren in der Schweiz gefordert, entsprechend groß war die Nervosität am Tag der Entscheidung im Inneren des SRF.

Schild vor der Zentrale des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio

Wie viel Geld braucht der öffentlich-rechtliche Rundfunk? Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs hat nachgerechnet, sieht Sparpotenzial. Die ARD sieht Gefahren fürs Programm.

Constantin Schreiber.

"Einseitig", "politisch gesteuert", "zwangsfinanziert" - Kritiker in ganz Europa nehmen den öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Beschuss. Ein Blick auf die Akteure und Motive.