Epstein Files: Medien, Schwefelsäure und die Wahrheit

9 Min | Verfügbar bis 20.02.2026

Die zuletzt veröffentlichten Ermittlungsakten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben einen regelrechten Recherchehype ausgelöst. Das Besondere: Nicht nur Journalist*innen wühlen sich durch die über drei Millionen Seiten, auch Privatpersonen haben freien Zugang zu den Dokumenten des US-Justizministeriums. Seitdem fluten angebliche Enthüllungen und neue Entdeckungen täglich die Sozialen Netzwerke. Immer wieder mischen sich KI-Fakes unter die vermeintlichen Belege. Klassische Medienhäuser können bei diesem Tempo kaum mithalten, ohne ihre Sorgfaltspflicht zu verletzen. Gleichzeitig wird ihnen der Vorwurf gemacht, sie würden zu zurückhaltend berichten. Werden die Epstein Files zur Zerreißprobe für den Journalismus?
 
Die ZAPP-Autoren Raja Khadour und Fritz Lüders sind dem Vorwurf nachgegangen und haben mit Journalist*innen gesprochen, die in Deutschland über die Files berichten. Pascal Siggelkow (Tagesschau), Verena von Ondarza (NDR Investigation) und Julia Amalia Heyer (SPIEGEL) erzählen von den Herausforderungen dieser außergewöhnlichen Aufarbeitung. Denn selbst für eine Bestellung von Tausenden Litern Schwefelsäure, kann es manchmal eine ganz einfache Erklärung geben…
Ein Film über journalistische Arbeit zwischen grausamer Realität und erfundenem Horror.

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