Forschende aus Halle haben Daten ausgewertet, wie häufig Menschen nach einer akuten Virusinfektion anhaltende Symptome erleben. Dabei zeigt sich: Nicht nur Corona, sondern auch Influenza kann lange Folgen haben.
Britische Forschende haben Fruchtfliegen vom Magnetfeld der Erde abgeschirmt. Während gesunde Tiere schneller alterten, lebten Fliegen mit Gendefekt länger. Die Forscher vermuten dahinter Prozesse in den Mitochondrien.
Sozial und ökonomisch benachteiligte Regionen betroffen
Bei Herzinsuffizienz kann das Herz nicht die Leistung erbringen, die es müsste. Eine Krankheit, die in Mitteldeutschland besonders häufig verbreitet ist, zeigen neue Gesundheitsdaten.
Perowskit-Solarzellen gelten als vielversprechende Zukunft der nächsten Photovoltaik-Generation - sie bestehen jedoch aus giftigen Lösungsmitteln. Das änderten Dresdner Forschende und entwickelten grüne Lösungsmittel.
Auftauender Permafrost macht Felswände instabiler und sorgt vermehrt für herabfallendes Gestein. Doch die Hochgebirge sind nicht dem Untergang geweiht: Beobachtung, Warnsysteme und Anpassung sollen Menschen schützen.
Was, wenn Zweifel kein Zufall ist, sondern ein Geschäftsmodell? "REICH" erzählt, wie Lobbyisten und PR-Profis unbequeme Wahrheiten angreifen – von der Tabakindustrie bis zur Klimakrise und mitten hinein nach Deutschland.
Wir können die Zukunft nicht vorhersagen – aber wir können sie gestalten. Und das machen Forschende in Mitteldeutschland. Woran sie arbeiten und wie sie unsere Welt verändern, MDR WISSEN stellt die Projekte vor.
Warum glauben so viele Menschen Klima-Mythen wie "Deutschland kann allein nichts bewirken" oder "Energiewende macht Strom teuer"? Klima-Psychologie und fossiler Lobbyismus erklären den Erfolg dieser Erzählungen.
Was wir täglich die Toilette hinunterspülen, könnte Strom, Wärme, Dünger oder sogar Treibstoff liefern. Warum Forschende in Abwasser eine unterschätzte Ressource sehen.
Die Energiewende macht aus dem Stromnetz keine Einbahnstraße mehr. Doch dafür fehlen vielerorts noch Leitungen, Trafos und digitale Steuerung. Wie wird das Netz fit für Strom in alle Richtungen?
Niedrigwasser in Rhein & Co. gefährdet Industrie, Energieversorgung und Trinkwasser – und verschärft den Konflikt zwischen Wirtschaft und Ökologie. Wie sehen Lösungen für das Jahr 2050 aus?
Pizza aus der Tiefkühltruhe, Chips aus der Tüte, Softdrinks für den schnellen Durst: Hochverarbeitete Lebensmittel sind praktisch und beliebt. Doch könnten sie auch unsere Psyche beeinflussen?
Hunderte Chemikalien in Pestiziden stehen laut einer US-Studie im Verdacht, Brustkrebs zu fördern – darunter viele als inaktiv deklarierte Stoffe, die kaum geprüft werden. Die Forschenden fordern strengere Regeln.
Eine Fruchtfliege hat sechs Beine, ihr Schrittzyklus dauert 141 Millisekunden, beim Menschen mit zwei Beinen ist es gut eine Sekunde. Trotzdem folgen beide derselben Regel. Und auch beim Altern gibt's Ähnlichkeiten.
Eine Kamera mit neun Linsen in einem einzigen Glasstück erkennt, wie das Blut die Haut pulsieren lässt. Jenaer Forscher zeigen den Sensor jetzt erstmals auf einer Messe. Erste Tests im Labor sind vielversprechend.
Wenn das Gehirn den Körper nicht mehr richtig denkt, kann das eine Ursache chronischer Schmerzen sein. Mediziner aus Halle haben dagegen eine Virtual-Reality-Therapie getestet, doch vielen Patienten wurde davon schlecht.
Im September wandert der Mond nicht allein über die Nachthimmel. Wer sein Begleiter ist und was der Mond mit dem Herbstbeginn zu tun hat, erfahren Sie bei MDR WISSEN.
Die europäische Raumfahrtagentur Esa hat ihre neue Erdbeobachtungsmission Flex erfolgreich gestartet. Der Satellit soll erstmals weltweit die Aktivität der Photosynthese messen. Mit an Bord ist Technik aus Jena.
Wenn die Bäuerin wissen will, ob es ihren Pflanzen gut geht, dann geht sie aufs Feld. In Zukunft hilft vielleicht ein Blick aufs Smartphone. Dank eines neuen Esa-Satelliten mit Hightech aus Jena.
Seit Milliarden Jahren sinkt die Geburtenrate der Sterne. Geht dem Universum der Treibstoff aus? Nein, zeigt eine Messung an 2,5 Millionen Galaxien: Der Tank ist fast voll. Das Problem liegt woanders.
Am 15. September startet ein Satellit ins All, der die Gesundheit von Pflanzen auf der Erde überwachen soll. Mit an Bord: Hochpräzisionstechnik vom Jenaer Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF.
Warum vertrauen wir manchen Medien und anderen nicht? Die Antwort hat nicht nur mit Journalismus zu tun, sondern auch mit unserer eigenen Sicht auf die Welt. Und was heißt das für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Können wir den Psycho-Ratgebern trauen, die uns Dinge sagen wie: "Wer sich entschuldigt, wirkt schwach“? Es ist mehr als Skepsis angebracht, zeigt eine aktuelle Studie aus Berlin über Biases.
Das Leben ist kein Ponyhof – oder vielleicht doch? Eine Studie zeigt: Schon wenige Minuten mit einem kleinen Pferd oder Esel können dazu beitragen, dass Jugendliche sich ruhiger und weniger traurig oder einsam fühlen.
Gesund altern, lange leben: Dabei spielt auch das Einkommen eine Rolle. Forschende zeigen jetzt: Der Alterungsprozess lässt sich schon bei Kindern durch eine Finanzspritze verlangsamen.
KI ist ein einer Situation wie das Internet vor zwanzig Jahren: Das geht nicht mehr weg und irgendwo haben die meisten Berührungspunkte. Normal ist der Einsatz von KI im Arbeitsalltag aber längst nicht.
E-Autos, Windräder, Solarzellen – und nicht nur sie – brauchen Metalle, und die kommen aus Minen. Wie viel Grünfläche Bergbau kostet, lässt sich jetzt mit einem Werkzeug aus Freiberg objektiv berechnen.
Er klingt fast wie ein Wal: Der Indri-Lemur singt laut und weit hörbar durch die Regenwälder Madagaskars. Forschende haben nun entdeckt, dass er dabei offenbar einen ähnlichen Kniff nutzt wie ausgebildete Sopranistinnen.
Wie passen wir unser Leben an den Klimawandel an? Auch in Haldensleben sucht man nach Antworten: Doch die ambitionierten Pläne von Sachsen-Anhalts "Energiegewinner-Kommune 2026" sind gar nicht so leicht umzusetzen.
Man spaziert durch den Wald und statt im tiefsten Dickicht entdeckt man die Pilze am Ende doch häufig am Wegesrand. Doch warum ist das so? Ein Blick unter die Hüte der faszinierenden Lebewesen.
Seit den 1970ern haben Grönland und die Antarktis elf Billionen Tonnen Eis verloren. Vier Fünftel davon nicht durch Schmelzen, sondern weil Gletscher schneller ins Meer fließen. Und das ist der beunruhigende Teil.
Die evolutionäre Herkunft von Fledermäusen war bisher nicht geklärt – ein internationales Forschungsteam kommt jetzt aber in der bisher größten Studie zur Fledermausgeschichte zu spannenden Erkenntnissen.
Das kleine Dorf Burgtonna liegt idyllisch am Rand des Thüringer Beckens im Landkreis Gotha. Dort fanden es einst Leoparden mit richtig gut – das fanden jetzt Forschende der Senckenberg Gesellschaft heraus.
Grüner Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein der Energiewende. Doch wie wird er hergestellt, wo wird er gebraucht – und kann das bestehende Gasnetz künftig vielleicht Wasserstoff transportieren?
Dresdner Forscher haben eine dünne Plastikfolie mit einem extrem starken Laser beschossen und dadurch winzige Diamanten erzeugt. Die nur wenige Nanometer großen Edelsteine eignen sich für viele Anwendungen.
Ein Forscherteam aus Leipzig präsentiert mikroskopisch kleinste Schwimmkörper, deren Verhalten in Flüssigkeit sich gezielt mit Lasern verändern lässt. Die Erkenntnisse könnten für die Medizin relevant sein.
Zwei Anthropologinnen aus Leipzig und aus Schweden denken: Menschen haben zuerst gelernt, minutenlang zu tauchen, ohne Luft zu holen, und sind erst danach zu ausdauernden Läufern geworden. Knochenfunde sprechen dafür.
Zwölf Grad Jahresmitteltemperatur, vier Monate hellster Sommer, regelmäßige Feuer: So sah es vor 90 Millionen Jahren nahe dem Südpol aus. Nachzulesen in drei Metern Sediment vom Meeresgrund.
Bei Bedarf weniger Fächer, die aber richtig: Ein neues Buch verlangt, den Fächerkatalog an den Leistungsstand jedes Kindes anzupassen. Für die Guten ändert sich nichts, für die Schwächsten alles, sagen die Autoren.
Dass Sie diese Zeilen lesen können, hat vielleicht mehr mit urzeitlichen Lagerfeuern zu tun, als Sie denken. Wissenschaftler vermuten, dass Sprache nämlich genau dort einst entstanden ist, im Schein der Flammen.
Auf alten Karten ist eine verlassene Siedlung östlich von Halberstadt zu sehen. Und genau dort wurde jetzt eine mittelalterliche Siedlung ausgegraben, bei der es sich um Kühlingen handeln könnte.
300.000 Tonnen schwer und 91 Meter hoch ist das Völkerschlachtdenkmal zu Leipzig. Deutschlands größtes Denkmal geht auf eine Privatinitiative zurück. Und die mochte es in einer Zeit der großen Nationalgefühle gewaltig.
Der Beschuss der Westerplatte bei Danzig am 1. September 1939 durch das deutsche Kriegsschiff Schleswig-Holstein gilt als Beginn des Zweiten Weltkriegs. Doch die ersten Bomben beim Überfall auf Polen fallen anderswo.
Der pädophile Serienmörder Erwin Hagedorn war einer der ersten Täter, für die ein psychologisches Profil erstellt wurde. Was heute als "Profiling" gang und gäbe ist, schrieb 1969 deutsche Kriminalgeschichte.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörten Kinder zu den wichtigsten Kunden der Eishändler in Leipzig. Doch genau das löste heftige Debatten aus. Der Historiker Florian Metzger untersucht, warum.
Bäderarchitektur, Ostsee, FKK-Strände, Erinnerungen an Reisen zu DDR-Zeiten: Die Ostseebäder gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen. Ihre Geschichte reicht jedoch weit über Strandkörbe und Seebrücken hinaus.
Die TU Dresden ist nicht nur Exzellenz-Universität, sondern offenbar auch eine mit einem großen Erfindungsreichtum. Hier werden bundesweit die meisten bahnbrechenden Erfindungen gemacht, zeigt ein neues Ranking.
Die UN haben für eine neue Weltkarte gestimmt. Denn gerade die beliebteste Darstellung verzerrt unser Weltbild. Das ist ungünstig, die Kritik alt. Aber wieso hat die alte Karte immer noch Bestand?
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mahnen die Hochschulen Stabilität und Verlässlichkeit an. Wissenschaftsfreiheit, Hochschulautonomie und internationale Offenheit müssten gesichert bleiben.
Der Europäische Forschungsrat fördert vier Projekte in Mitteldeutschland mit seinen begehrten Starting Grants. Die Vorhaben reichen von Krebsforschung bis zur Analyse von Flusssystemen.
Acht Hochschulen in sechs Tagen: Die CampusThüringenTour wirbt zum 19. Mal um Schülerinnen für einen Studienplatz in MINT-Fächern. Denn vor allem in technischen Fachrichtungen ist die Frauenquote weiterhin niedrig.
Die Bioinformatik ist eine junge Wissenschaft, die Biologie und Informatik verknüpft. Mit Methoden der Mathemathik und Informatik wird biologische Forschung unterstützt. Es warten vielfältige und gut bezahlte Jobs.
Verfahrenstechnik ist wie ein Cocktail der Naturwissenschaften, der sich mit der Umwandlung von Stoffen beschäftigt. Maschinenbau, Chemie, Energie, Bergbau, Lebensmittel oder Pharma. Das Einsatzspektrum ist riesig.
Sexualität wissenschaftlich betrachten, offen über Sex reden und Menschen mit intimen Problemen beraten. Darum geht es im Studiengang Sexologie an der Hochschule Merseburg. Infos zu Studium, Beruf und Bezahlung.