"Glück auf" - das ist der Gruß der Bergbaukumpel unter Tage. Hier ein Eingang zu einem Wismut-Schachtgelände.
Uranbergbau in der DDR

Die DDR war der viertgrößte Uranproduzent der Welt. Unter dem Tarnnamen "Wismut" wurde die sowjetische Atomindustrie mit mehr als 200.000 Tonnen des radioaktiven Rohstoffs versorgt. Bis heute sind die Folgen spürbar.

Rettungskräfte mit Atemschutz im Schacht.
1960: Explosion in Steinkohlebergwerk

Am 22. Februar 1960 kam es zum folgenschwersten Grubenunglück in der Geschichte der DDR. Bei der Explosion im Zwickauer Steinkohlebergwerk kamen 123 Bergleute ums Leben.

"Glück auf" - das ist der Gruß der Bergbaukumpel unter Tage. Hier ein Eingang zu einem Wismut-Schachtgelände.
Greif zur Feder, Kumpel!

Werner Bräunig (1934-1976) erfand den Aufruf "Greif zur Feder, Kumpel". Doch mit seinem "Wismut"-Roman "Rummelplatz" fiel er in der DDR in Ungnade. 2007, mehr als 30 Jahre nach seinem Tod, sorgte sein Werk für Furore.

MDR Fallback Image
Zeitzeugenprojekt

1991 endete die Geschichte der "Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut". Geblieben sind die Erinnerungen zehntausender Menschen, die in der "Wismut" gearbeitet haben.

Versammlung bei der Wismut. Die Wismut AG baute Uranerz bei Ronneburg im Tagebau ab. Ganze Ortschaften mussten dem Bergbau weichen.
Spionage und Sabotage

Sie war das wichtigste Bergbauunternehmen für Uran - nicht nur in der DDR, sondern im gesamten Ostblock: Die Wismut AG. Kurz nach dem Krieg machte die UdSSR ein großes Geheimnis um das Uranvorkommen im Erzgebirge.

Wismut Schacht aus dem Jahr 1947.
Bilderstrecke

Unter dem Tarnnamen "Wismut" förderte die Sowjetunion im Erzgebirge Uran. Nirgends konnte man nach dem Krieg so viel Geld verdienen wie hier - aber es war auch nirgendwo so gefährlich.

Sächsische Akademie der Wissenschaften
Die Geschichte der "Wismut"
Damals und heute

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