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In eigener Sache Stellungnahmen, Korrekturen und Kritik

Transparenz ist dem Bayerischen Rundfunk wichtig, auch wenn uns mal ein Fehler passiert. Auf dieser Seite lesen Sie, wie der Bayerische Rundfunk zu Fehlern und Kritik steht. Hier finden Sie Richtigstellungen, Stellungnahmen, Statements und Korrekturen in eigener Sache.

Stand: 16.07.2026

Statements und Korrekturen | Bild: BR

Ob Fernsehen, Radio und Online-Plattformen - unsere Inhalte finden Sie auf vielen Kanälen. Unser Ziel ist es, Ihnen umfassende, objektive und journalistisch fundierte Informationen zu bieten.

Von der Themenauswahl bis zur Gestaltung der Beiträge arbeiten wir mit größter Sorgfalt und Professionalität. Dass bei der Vielzahl an produzierten Inhalten dennoch gelegentlich Fehler passieren, ist unvermeidlich – und ärgerlich für alle Beteiligten.

Unser Angebot "in eigener Sache"

A propos Transparenz. Neben dieser Seite BR.de/ineigenersache finden Sie Hintergründe zu ausgewählten Themen auch auf unseren Transparenz-Seiten.

Uns ist wichtig, transparent und konstruktiv mit diesen Fehlern umzugehen. Dazu gehört auch, dass wir Korrekturen veröffentlichen und unsere Haltung zu Kritik transparent machen.

Ihr Kontakt zu uns

Schreiben Sie uns bei Fragen, Anregungen oder Kritik (wir freuen uns aber auch über Lob):

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- zu BR24

Korrekturen und Stellungnahmen zu Inhalten in den Programmen des BR und zum Unternehmen Bayerischer Rundfunk allgemein finden Sie im Folgenden. Die Überschriften lassen sich durch Anklicken aufklappen.

Der Bayerische Rundfunk hat ausführlich und differenziert über den AfD-Bundesparteitag in Erfurt berichtet. Auch Proteste und Angriffe auf Journalisten wurden in angemessener Form und umfassend thematisiert, siehe z.B. hier: Proteste gegen AfD-Parteitag: Autobahn gesperrt und Blockaden | BR24.   
 
Anja Kohl hat sich als freie Journalistin innerhalb der Meinungsrubrik "Freude und Ärger der Woche" in der Gesprächssendung "Sonntags-Stammtisch" ("Sendung vom 05.07.2026") geäußert. In dieser Rubrik äußern alle fünf Mitdiskutierenden zum Schluss der Sendung ihre Meinung darüber, was sie in der vergangenen Woche besonders gefreut und besonders geärgert hat. Aus Sicht der Redaktion wäre es durchaus lohnenswert gewesen, über die Proteste und den Umgang damit in der Sendung zu diskutieren. Dafür fehlte am Ende der Sendung leider die Zeit. 
 
Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten verurteilen der BR und auch Anja Kohl entschieden – egal von welcher Seite. 

Update vom 10.07./16.07.2026: In der Live-Sendung "Der Sonntags-Stammtisch" am 5. Juli 2026 hat sich zum Ende der Sendung die ARD-Journalistin Anja Kohl, regelmäßiges Mitglied in der Stammtisch-Runde, in der Meinungsrubrik "Freude und Ärger der Woche" zu Gewalt gegenüber Journalisten am Rande des AfD-Parteitags geäußert und diese verurteilt. Intention der Äußerung war eine Verurteilung jedweder Form politischer Gewalt im Sinne des Schutzes von Journalisten. Eine Passage ihres Statements zum Umgang der AfD mit den Vorfällen wurde im Nachgang der Sendung insbesondere in sozialen Medien kontrovers diskutiert.

Um diesbezügliche Unklarheiten und Missverständnisse zu vermeiden, hat sich der Bayerische Rundfunk dazu entschieden, die entsprechende Passage aus der Sendung zu nehmen. Denn tatsächlich hatten sich im Laufe des zweitägigen Parteitags der AfD einige Vertreter der AfD zu den Vorfällen geäußert und dabei auch die Gewalt gegen Journalisten kritisiert.

Ein Beitrag über den Trend "Modest Fashion" hat eine kontrovers geführte Debatte ausgelöst.

Modest Fashion ist seit Jahren ein international beachteter Modetrend, über den zahlreiche Medien berichtet haben – darunter Vogue, Glamour, Der Spiegel, Die Zeit und die Jüdische Allgemeine. Die Bewegung hat ihre Wurzeln in muslimischen, jüdischen und christlich-orthodoxen Gemeinschaften, richtet sich heute jedoch längst auch an nichtreligiöse Kundinnen. 

Der Beitrag stammt aus der 30-minütigen STATIONEN-Sendung „Unter die Haut – Zwischen Statement, Schutz und Scham“ (Erstausstrahlung 10.6.2026). Die Sendung beleuchtet unterschiedliche Perspektiven darauf, wie Menschen ihren Körper wahrnehmen, zeigen oder bedecken. Weitere Themen der Sendung sind unter anderem christliche Tattoos, Haut in der Kunst sowie die Haut als „Spiegel der Seele“. Der Beitrag zu Modest Fashion berichtet sachlich über den Modetrend sowie über die Geschäftsidee einer Nürnberger Unternehmerin muslimischen Glaubens, die sich auf diesen Bereich spezialisiert und aufgrund ihrer eigenen Bedürfnisse eine Boutique für Modest Fashion eröffnet hat.

Aussagen von Personen im Beitrag stellen persönliche Meinungen und Interpretation dar. Der Beitrag macht sich diese Meinung nicht zu eigen, sondern dokumentiert sie als Teil der Lebenswirklichkeit.

Die komplette Sendung finden Sie hier.  

In der KLAR-Folge "Wo Islamisten Deutschland unterwandern" vom 29.4.2026 wurde das Filmmaterial nachträglich bearbeitet: Da der BR den Schutz von Minderjährigen sehr ernst nimmt, wurde die Sequenz, in der Schülerinnen über das Thema Fasten gesprochen haben, auf Bitte der Eltern entfernt. Die Szene mit Schülern, die für Zusammenhalt und Toleranz singen, wurde deshalb gepixelt. Beides geschah freiwillig, ohne Anerkennung jeder Rechtspflicht. Diese Bearbeitung ist aus unserer Sicht journalistisch vertretbar, weil die Kerninformationen über das Geschehen an der Schule erhalten bleiben.

Die Münchner Runde hat in ihrer Sendung am 25. März zum Thema Deepfakes ein Video eines Influencers mit dessen Einverständnis gezeigt, das demonstrieren soll, wie leicht Fake-Fotos und insbesondere Fake-Videos anderer Menschen per KI erstellt werden können.

Der Influencer, der vermeintlich mit Helm und Sensoren im Video zu sehen ist, hat danach ein Statement herausgegeben, dass er sein eigenes Bild im Erklärvideo ebenfalls manipuliert hat. Dies war auch für Teile seiner Community nicht erkennbar, wie Kommentare auf seiner Instagram-Seite zeigen.

Dass das Video diesen doppelten KI-Boden hat, war der Redaktion so nicht bewusst und wurde dem Moderator auch nicht im Vorfeld der Sendung mitgeteilt. Den Fehler bedauert die Redaktion sehr.

In Japan wurde am Mittwoch an die rund 20.000 Todesopfer erinnert, die infolge des Erdbebens und des anschließenden Tsunami vom 11. März 2011 ums Leben gekommen sind. Diese Naturkatastrophe führte anschließend zur Reaktorkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima.

In einer Radio-Kurzmeldung am 11. März 2026 um 12:45 Uhr, die auch digital zeitgleich so ausgespielt wurde, wurde die Abfolge der Ereignisse missverständlich dargestellt. Dadurch konnte der Eindruck entstehen, die 20.000 Todesopfer seien infolge der Reaktorkatastrophe ums Leben gekommen. Das ist falsch. Vielen Dank für Ihre Hinweise. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Hinweis (ergänzt am 13.3.2026): Bei der Meldung handelte es sich um die digitale Zweitverwertung einer Radiomeldung, die automatisiert auf BR24.de einläuft. Aus technischen Gründen können wir hier nur mit einer neuen Verlinkung korrigieren und auf die allgemeine Korrekturseite verweisen. Bei regulären BR24.de-Onlineartikeln sind natürlich sichtbare Korrekturen üblich.

In unserer Berichterstattung "Mehrwertsteuersenkung in der Gastro: Schmeckt's jetzt günstiger?" kam es leider zu einem Fehler: Beim Umschreiben des Teasers / der Hinführung zum Artikel waren fälschlich zu "Speisen" auch "Getränke" hinzugekommen. Auf Instagram wurde der Fehler übernommen. Im Artikel des Autors war die Sachlage dabei korrekt geschildert worden.
Vielen Dank für den Hinweis von einem Nutzer aus der Oberpfalz.

Im Rahmen der Sendeankündigung für den Film "Echtes Leben: Tiktok Star mit 12 – meine Tochter im Rampenlicht" ist bei der Formulierung des Textes ein Fehler unterlaufen. Ein Teil der Aussagen über die Protagonistin und ihre Familie war nicht richtig. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die dadurch entstanden sind und entschuldigen uns bei der Familie Volk.

Für viele Menschen in der Region war es ein hoch emotionaler Moment: Die riesigen Kühltürme in Gundremmingen sind nach einer Sprengung wie in Zeitlupe eingestürzt.   

Leider sah man gerade bei der Liveübertragung von BR24 für zwei Sekunden nicht, wie der erste Turm in sich zusammenfiel. Denn: Die Korrespondentin musste sich buchstäblich erst aus dem Bild retten: BR24 Youtube.
Das ist zu sehen: Bei Minute 10:37 kippt der erste Turm – man sieht es auch zu Beginn noch gut. Bei 10:38 duckt sich Judith Zacher dann weg. Um 10:40 sieht man den ersten Turm wieder ganz. Die zweite Sprengung ist dann vollständig im Bild zu sehen.  
"Das nächste Mal bitte eine kompetente Reporterin, die bei der Sprengung nicht vor der Kamera steht!" – das war noch einer der höflichen Kommentare, die dann auf den vielen Plattformen der Liveübertragung zu lesen waren. 

Wie kam es dazu, dass die Reporterin im Bild stand?  

Was man nicht sah: Es gab zwei Kameras vor Ort. Eine auf die Reporterin gerichtet und eine zweite, die Übersichtskamera, direkt auf die Türme. 
Die Reporterin hatte davor die klare Anweisung bekommen, auf jeden Fall auf ihrer Position stehen zu bleiben und weiter zu kommentieren. Was Judith Zacher und auch die Zuseher nicht mitbekamen: Im Übertragungswagen vor Ort war leider die sogenannte Kreuzschiene defekt, mit dem Ergebnis: Nur wenn die Live-Kamera mit der Korrespondentin geschnitten war, war auch der Ton zu hören. Sobald eine andere Kameraeinstellung gezeigt wurde, war der Ton weg.  
In der Konsequenz hat das dazu geführt, dass die Kollegen im Wagen so lange wie möglich auf der Kamera mit der Reporterin blieben, um auch den Knall übertragen zu können. Am Ende waren es dann ein paar Sekunden zu viel….  
Die Reporterin hat zwar geistesgegenwärtig reagiert, ein Turm war trotzdem kurz im Fallen verdeckt.  
Es tut uns allen wirklich leid, dass es zu der Panne kam!  
Unsere Reporterin trifft aber keine Schuld.  
Wer die Sprengung nachsehen möchte, kann dies beispielsweise auch hier oder auch als Short-Film hier.

In einer Meldung zu einer Werkerweiterung von Siemens Energy in Nürnberg wurde das Unternehmen zwar in der Überschrift der Meldung richtig bezeichnet, im Text darunter folgte fälschlicherweise nur der Name "Siemens". Wir haben die Meldung korrigiert.

Am Donnerstag, 7. August kam es zu einem Sende-Ausfall im Hörfunkprogramm von Bayern 3, der dazu geführt hat, dass einige Minuten der Bayern 1-Morgensendung als Ersatzprogramm auch auf Bayern 3 ausgestrahlt wurden. Bayern 3 sendet seit Kurzem als erste Hörfunkwelle aus Freimann, wo künftig alle BR-Radioprogramme zu Hause sein werden. Dafür wird der Neubau mit modernster Technik ausgestattet – ein komplexer Prozess, der parallel zu Ende geführt wird. Dadurch können vereinzelt Nebeneffekte entstehen. Der BR arbeitet mit Hochdruck daran. Wir bitten den Ausfall zu entschuldigen.

Ein technisches Problem auf der BR-24-Webseite und in der BR24 App führte dazu, dass am 20.7.2025 keine Aktualisierungen möglich waren. Es war um 09.30 Uhr gelöst. Sorry, dass BR24 nicht so aktuell wie gewohnt sein konnte.

Bei einem Interview im Bundestag am 8.7.2025 mit dem parlament. Geschäftsführer der CSU wurde ein dem BR zugeschriebener Kameramann mit prominent am Hals sichtbaren „Die Grünen“-Schlüsselband fotografiert und auf X gepostet. Das Foto zeigt keinen BR-Kameramann, sondern den Kameramann einer Privatfirma. Diese wurde bereits darauf hingewiesen, dass wir Wert darauf legen, dass bei Dreharbeiten im Auftrag des BR auch über Äußerlichkeiten keine politischen Botschaften transportiert werden.

Zu diesem Posting der News-WG, das Israels Teilnahme am ESC thematisiert, gab es Kritik. Das Team hat den Post gelöscht, überarbeitet, neu hochgeladen und bittet zudem um Entschuldigung:

"Liebe Community, wir haben den Post nach euren zahlreichen Anmerkungen überarbeitet - wir wollten mit dem Post zeigen, dass es in der Öffentlichkeit eine Diskussion über die Teilnahme Israels am diesjährigen ESC gibt. Das ist uns in der ersten Version nicht differenziert genug und mit der ausreichenden Sensibilität gelungen. Wir bitten um Entschuldigung."

Es gab einen Fehler im Artikel "Mütterrente und Co: So viel CSU steckt im Sondierungspapier": In einer ersten Version hieß es, dass die CSU-Forderung nach Technologieoffenheit in der Automobilindustrie nicht im Sondierungspapier steht. Dies ist jedoch nicht korrekt, wir haben die entsprechende Passage korrigiert.

Bei der Live-Übertragung der Starkbierprobe vom Nockherberg am gestrigen Abend (12.3.) im BR Fernsehen und im Livestream wurde gegen 19.29 Uhr ca. 30 Sekunden Standbild gesendet.

Grund war eine defekte Zuleitung zu unserer Glasfasersendeleitung. Der Schaltraum ist dann auf eine Backup-Sendeleitung umgestiegen und der BR konnte den Rest der 4-stündigen Sendung fehlerfrei senden.

Die komplette Stelle wurde, zusätzlich zur Live-Sendung mit Bildfehlern, noch einmal ohne Hänger in die Mediathek und auf YouTube gestellt.

Uns ist ein Fehler bei der Daten-Analyse zu Fahrtzeiten ins Krankenhaus in Bayern unterlaufen.

In einer vorherigen Version des Artikels fehlten die Krankenhäuser in Bad Kissingen und Dachau. Stattdessen waren die Krankenhäuser in Tirschenreuth, Selb und Schongau noch enthalten. Die Karte sowie das Säulendiagramm wurden angepasst. Die Fehler entstanden durch Mängel im bereit gestellten Datensatz.

Im Rahmen der BAYERN 3 Satiresendung "Die SamstagsCrasher" am 18.1.2025 gab einer der beiden Moderatoren wie jeden Samstag einen Satz vor, den ein Hörer korrekt wiederholen sollte, um sich den Platz als "Warm-Upper" der Show in der kommenden Woche zu sichern. Am 18.1. lautete der Satz im "Warm-up-Call": "Hallo, hier ist Robert Habeck dran. Ich schreib‘ ein Buch, weil ich sonst nix kann."

Daraufhin haben sich einige BAYERN 3 Hörerinnen/Hörer und Userinnen/User gemeldet, die diesen Satz – insbesondere vor der Bundestagswahl – unangemessen fanden.

Ganz grundsätzlich werden in der Satiresendung "Die SamstagsCrasher" nahezu jede Woche Politikerinnen und Politiker aller Parteien, aber auch andere Prominente und aktuelle Ereignisse, satirisch "auf den Arm genommen" und satirisch zugespitzt kommentiert (z.B. Christian Linder/FDP am 11.1.25, Markus Söder/CSU am 7.12.24, Friedrich Merz/CDU am 30.11.24 und Olaf Scholz/SPD am 23.11.24).

Insofern ist die Vorgehensweise – sowohl inhaltlich als auch in der kritischen Schärfe – nicht unüblich für eine Satiresendung,

Der "Warm-up"-Satz vom 18.1. stellt einen aktuellen Bezug zum Erscheinen des Habeck-Buches "Den Bach rauf: Eine Kursbestimmung" her sowie zu den zeitgleich veröffentlichten Zahlen des Bundesamtes für Statistik bezüglich des zweimal in Folge gesunkenen Bruttoinlandsprodukts. Insofern wollte der Moderator eigentlich die kritischen Meinungen von Wirtschaftsexperten widerspiegeln, nicht seine eigene Meinung. Falls das missverständlich war, bedauern wir dies.


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