Der Deutsche Fernsehpreis ist jedes Jahr ein guter Moment, um in der Branche auf das vergangene Jahr zurückzublicken und Gelungenes zu würdigen. Dass er getragen wird von so vielen öffentlich-rechtlichen wie privaten Partnern zeigt nicht nur seine Bedeutung, sondern auch den Wert von Kooperationen und die Kraft, die unsere Branche gemeinsam entfalten kann.
Der WDR ist in diesem Jahr mit zehn Nominierungen dabei – das ist eine tolle Leistung aller Beteiligten Redaktionen und Produktionsfirmen. Nominiert ist vom WDR u. a. die Serie „Hundertdreizehn“, die Serie „naked“, „Mozart Mozart“ und in der Information Louis Klamroths „hart aber fair“-Sendung zum Thema Pflege und „Hirschhausen und die DeepFake-Mafia“.
Als Doku-Koordinator der ARD freue ich mich über die Nominierung der DeepFake-Doku ganz besonders, die um 20:15 Uhr im Ersten mit einem so wichtigen Thema ein Millionen-Publikum erreichte. Genauso beeindruckend ist der Erfolg der nominierten Doku-Serie „Elf Helden - Ein Albtraum“ vom federführenden NDR, an der der WDR ebenfalls beteiligt war und die inzwischen mehr als 6 Millionen mal in der ARD-Mediathek abgerufen wurde.
Exemplarisch möchte ich hier die beiden Produktionsfirmen nennen: Bilderfest („DeepFake-Mafia“) und BROADVIEW Pictures („Elf Helden“) stehen beispielhaft für die vielen tollen Produktionsfirmen, mit denen wir zusammenarbeiten und ohne die unser erfolgreiches Programm so nicht möglich wäre. Mir ist es wichtig, dass wir als WDR für die Produzierenden und Kreativen weiter eine ebenso attraktive wie verlässliche Adresse sind. So können wir gemeinsam Ideen für neue, erfolgreiche Angebote gewinnen und diese umsetzen.
Ich wünsche allen Nominierten, die dafür vor und hinter der Kamera mit Ideen und großem Engagement mitgewirkt haben, dass in möglichst vielen Fällen eine verdiente Auszeichnung daraus wird – am 9. September beim Deutsche Fernsehpreis unter all den Produktionen von ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat1, MagentaTV, Disney+, Amazon Prime oder Netflix.
(Copyright: WDR/Deutscher Fernsehpreis)